Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Universitätsklinikum erhält weitere Mittel für Baumaßnahmen

Ausbau und Sanierung der Uniklinik

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages hat in seiner heutigen Sitzung einen weiteren Zuschuss in Höhe von 1,3 Mio. Euro für die laufenden Erweiterungs-, Anpassungs- und Sanierungsarbeiten im Areal des Universitätsklinikums genehmigt. Das gaben heute sowohl der stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschuss Volkmar Halbleib und Georg Rosenthal, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Unterfranken, als auch die Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der Haushaltsausschussvorsitzender Peter Winter und der Hochschulpolitische Sprecher der CSU Landtagsfraktion, Oliver Jörg, bekannt.

Sanierung der Klinikgebäude überfällig

„Die Würzburger Universitätsklinik leistet einen unverzichtbaren Beitrag in der gesundheitlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auch weit über die Stadtgrenzen Würzburgs hinaus. Die zu sanierenden Leitungen stammen teilweise aus dem Jahr 1912 und machen umso deutlicher, dass eine Sanierung der Klinikgebäude überfällig ist“, betont der Würzburger SPD-Landtagsabgeordnete Georg Rosenthal.

Für Haushaltspolitiker Halbleib ist wichtig, dass als nächster Schritt die Erschließungsmaßnahmen für den Neubau des Kopfklinikums auf den Weg gebracht wird, die ca. 12 Millionen Euro kosten wird. „Die Uniklinik muss ein Investitions- und Haushaltsschwerpunkt des Freistaats bleiben“, fordert Halbleib.

Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz

„Die Mittel sind Teilkosten der Baumaßnahmen zur Erschließung des geplanten Neubaus für das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz“, erklärte Oliver Jörg. Die entsprechenden Bauarbeiten laufen bereits seit Dezember 2013, der Rohbau des Gebäudes ist nahezu fertig gestellt. Um die weiteren Kosten zu dessen Erschließung zu decken, war ein Antrag auf Genehmigung der Teilkosten gestellt worden, der nun genehmigt wurde. „In dem neuen Gebäude werden Herzforscher unterschiedlichster Richtungen forschen und Patienten behandeln. Das bedeutet zum einen räumliche Nähe und persönlichen Austausch für die Forscher, zum anderen aber auch eine erhebliche Erleichterung für die Patienten“, so Jörg.

Entscheidender Wirtschaftsmotor

„Bisher mussten herzkranke Patienten unterschiedliche Stationen und oftmals auch verschiedene Kliniken durchlaufen. Durch das neue Gebäude wird die Kompetenz an einem Ort gebündelt,“ fügt Landtagsabgeordneter Oliver Jörg an. Das Universitätsklinikum Würzburg erhält nun insgesamt 9,8 Millionen Euro zur Finanzierung des Neubaus für das Zentrum für Herzinsuffizienz.

Als Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst sieht Georg Rosenthal Forschung und Entwicklung als entscheidenden Wirtschaftsmotor unseres Landes und betont den Standortvorteil Würzburgs durch die hier angesiedelte herausragende Forschungs­landschaft.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal und Volkmar Halbleib und einer Pressemitteilung des CSU-Landtagsabgeordneten Oliver Jörg

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