Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Bronze bei der Deutschen Kanumarathon-Meisterschaft

Ausdauer, Geschick und Taktik

Nervenkitzel pur für alle Sportler und Zuschauer auf der Deutschen Kanumarathonmeisterschaft am 16. und 17. Mai 2015 in Rheine an der Ems. Die besten Ausdauersportler messen sich hier nicht nur beim Paddeln, auch Geschick und Taktik sind entscheidend. Neben 21,3 Kilometer Paddeln müssen hier auch noch drei Portagen bewältigt werden: am Steg anlanden, raus aus dem Boot und mit einem Kajak, das mindestens 12 Kilogramm wiegt, in der Hand 100 Meter sprinten, dann wieder schnellstmöglich einsteigen und weiterpaddeln.

Bronze trotz Paddelbruch

24 Zweierkajaks stehen nebeneinander auf engstem Raum am Start. Michael Pabst (16 Jahre), TGW-Heidingsfeld im Zweierkajak fährt mit seinem Partner Lukas Möller (16) aus Aschaffenburg um die deutsche Meisterschaft. Auf den ersten Metern nach dem Start, beim Kampf um die Führungsposition, brach Michaels Paddel beim Kontakt mit einem gegnerischen Boot. Trotzdem fuhren die beiden Sportler noch über einen Kilometer weiter, bis ein Ersatzpaddel gereicht wurde. Obwohl sie nun vom letzten Platz aus weiterfuhren, schafften sie es in einem großartigen Rennen noch aufs Treppchen und sicherten sich Bronze.

Vierter Platz für Moritz Meinusch

Von der TGW Heidingsfeld starteten auch Moritz Meinusch und Alexandra Pabst, die ihr Debüt auf einem Kanumarathon (Schüler A über 10,9 Kilometer, ohne Portage) gaben, frei nach dem Motto Rennsport meets Langstrecke. Moritz Meinusch fuhr im K1 ein forderndes Rennen in einem mit 19 Booten stark besetzten Feld. Bis zur letzten Wende setzte er sich dabei in der Spitzengruppe fest und so war ein Medallienrang das gesamte Rennen über in greifbarer Nähe. Auf den letzten Kilometern musste er sich dann jedoch der Taktik der erfahreneren Gegner geschlagen geben und verpasste so knapp Bronze. Mit dem vierten Platz fuhr Moritz Meinusch ein hervorragendes Ergebnis in diesem gesamtdeutschen Feld nach Würzburg.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Simone Pabst und Tina Meinusch

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