Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

22 Kilometer Rückstau nach Lkw-Brand auf der A3

Fahrer unverletzt

BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts hat ein Lkw auf der A3 am frühen Mittwochmorgen Feuer gefangen.

Der Fahrer des 40-Tonners konnte sich rechtzeitig selbst in Sicherheit bringen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg war zeitweise komplett gesperrt. Der Rückstau beläuft sich mit Stand 08.30 Uhr auf etwa 22 Kilometer bis Waldaschaff im Landkreis Aschaffenburg.

Kurz nach 05.30 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Meldung eines Autofahrers, der im Gegenverkehr auf den brennenden Lastzug aufmerksam geworden war.

Mit Kleidung beladen

Unverzüglich begaben sich Streifen der Aschaffenburger Autobahnpolizei an den Ort des Geschehens und auch die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren waren rasch hinzugekommen. Die Floriansjünger hatten in der Folge die Flammen rasch im Griff und den auf dem Standstreifen stehenden 40-Tonner, der mit Kleidung beladen war, gegen 08.00 Uhr gelöscht.

Die beiden Fahrer hatten sich selbst in Sicherheit bringen können und blieben unverletzt. Der Sachschaden geht in die Zehntausende.

Die Autobahn in Richtung Würzburg war zeitweise komplett gesperrt. Seit kurz vor 08.00 Uhr ist der linke Fahrstreifen wieder freigegeben. Neben den Löscharbeiten hatten auch die dichten Rauchschwaden den Verkehr behindert. Ein Abschleppdienst ist mittlerweile am Unfallort eingetroffen.

 

Geplant ist, den Laster in einen nahegelegenen Parkplatz zu ziehen. Möglicherweise werden auch noch Erdarbeiten im Bereich des Seitenstreifens durchzuführen sein, da Löschwasser ins Erdreich sickerte. Hierzu wurde von der Polizei auch das zuständige Wasserwirtschaftsamt einbezogen.

Fotos & Video: Benedict Rottmann

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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