Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Henry IV im KHG Theater Würzburg

Shakespears Historiendrama

In William Shakespeares Historiendrama Henry IV – Teil 1 geht es um viele Dinge: Macht, Freundschaft, Feindschaft, Ehre, Verantwortung und Pflichtgefühl und wie man insbesondere letztere Dinge erfolgreich umgehen kann. Das Theaterstück wird am 21. und 22. Mai sowie am 28., 29. und 30. Mai im Großen Saal der KHG Würzburg, Hofstallstraße 4, aufgeführt. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr, Einlass ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Prinzessin Hal als zentrale Figur

Im Zentrum des Stücks steht die älteste Tochter des Königs, Prinzessin Hal, die sich schon seit geraumer Zeit vor ihren höfischen Pflichten drückt und ihre Zeit damit vertut, sich in den schäbigsten Kneipen der Stadt herumzutreiben. In ihrer Welt geht es nur darum, von einer Eskapade in die nächste zu geraten, während sich jedoch vor den Türen der Bars und Kneipen wachsende Unruhen im ganzen Reich zu einer drohenden Rebellion gegen das Königshaus verschärfen. So wird Hal von der Wirklichkeit eingeholt und von ihrem Vater vor die Frage gestellt, ob es nicht an der Zeit wäre, sich ihren Verpflichtungen zu stellen, ihr genusssüchtiges und eigennütziges Leben hinter sich zu lassen und echte Verantwortung, auch für die eigenen Verfehlungen, zu übernehmen.

Zwischen Straßenkampf und Kneipentour

Henry IV – Teil 1 gehörte zu Shakespeares Lebzeiten zu seinen erfolgreichsten Theaterstücken, wahrscheinlich gerade weil seine Figuren durch ihre Fehltritte und ihre allzu menschlichen Bedürfnisse dem Zuschauer vertraut waren. Der Theater AK der KHG Würzburg ist der Meinung, dass sich solche Eigenschaften und Handlungen ungebunden an die Historie problemlos in die Gegenwart transferieren lassen, weshalb die Inszenierung sich in ein schmutzig anmutendes, modernes Setting zwischen Straßenkampf und Kneipentour wagt und zeigt, dass die dynamischen Charaktere des Stücks heute noch genauso aktuell und nachvollziehbar wie damals sind.

Ebenso wie die Geschichte eines jungen Menschen, der seinen Platz in der Welt erst finden muss und festhängt zwischen kopflosen Parties, eigennützigen Intrigen und den Folgen echter Fehltritte.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des KHG Theater Würzburg

 

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