Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburg ist eine der dynamischsten Städte Deutschlands

Auf Platz 3 im Städteranking

Welches sind eigentlich die dynamischsten Großstädte Deutschlands? WirtschaftsWoche, Immobilienscout 24 und IW Consult analysierten Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern nach Standortqualität, Leistungskraft und Zukunftsperspektiven. Diese Studie besteht aus zwei Teilen: Dem Niveauranking und dem Dynamikranking. Würzburg hat es im Dynamikranking auf Platz 3 geschafft und kommt somit direkt nach den Städten Wolfsburg und Ingolstadt. Auffällige Stärken im Dynamikranking sind der Anstieg der Frauenbeschäftigungsquote sowie der Anstieg der Arbeitsplatzversorgung.

Uni als zentraler Wirtschaftsfaktor

Jobs, Investitionen und eine gute Mischung aus Industrie und Dienstleistern, seien wichtige Indikatoren, die eine Stadt stark machen. Somit profitieren vor allem Großstädte von ihren großen Arbeitsmärkten. Im Gegensatz zur VW-Stadt Wolfsburg gibt es in Würzburg jedoch nur wenig Industrie. Doch wie schaffte es die Metropole am Main auf Platz 3? Laut WirtschaftsWoche können Mittelstädte punkten, wenn sie gleichzeitig eine Universitätsstadt sind. Der Städtetest belegt den starken Einfluss von Bildung, Forschung und Wissenschaft auf die Standortqualität einer Kommune. So schafft es Würzburg auf Platz 3 im Dynamikranking. Laut Aussage des OB Schuchardt sei die Universtität „ein zentraler Wirtschaftsfaktor“.

Stärken und Schwächen in der Übersicht

Für alle, die genau wissen möchten, welche Stärken und Schwächen Würzburg im Städtevergleich aufweist, haben wir hier eine Übersicht der Ergebnisse.

Stärken Niveauranking:

+ Anteil aufgeklärter Straftaten im Jahr 2013: 68,2 Prozent. (Rang 3)
+ Anteil überschuldeter Erwachsener im Jahr 2013: 7,0 Prozent. (Rang 4)
+ Jugendarbeitslosenquote im Jahr 2013: 2,5 Prozent (Rang 2)

Stärken Dynamikranking:

+ Pendlersaldo um 2,8 je 100 Einwohner verändert; in anderen Großstädten blieb er gleich (Rang 5)
+ Frauenbeschäftigungsquote zwischen 2008 und 2013 in allen Vergleichsstädten um durchschnittlich 4,4 Prozentpunkte gestiegen. In Würzburg um 9,1 Prozentpunkte (Rang 1)
+ Die Arbeitsplatzversorgung stieg zwischen 2008 und 2013 in allen Vergleichsstädten im Mittel um 4,4 Prozentpunkte. Würzburg erreicht einen Wert von 11,2 ( Rang 1)

Schwächen Niveauranking:

– Anteil beschäftigter Ingenieure an allen Beschäftigten März 2013: 1,8 Prozent (Rang 62)
– Saldo aus Gewerbean- und -abmeldungen 2013: 0,1 je 1.000 Einwohner. Benchmarkwert liegt beit 0,8 (Rang 52)
– Produktivität: Rang 57. Wirtschaftsleistung von 55.445 Euro je Erwerbstätigen erwirtschaftet

Schwächen Dynamikranking:

– Anzahl der Einwohner in den Jahren 2011 und 2013: um 0,3 Prozent gestiegen (Platz 55)
– Kinderbetreuungsquote der unter 3-Jährigen um 7,6 Prozentpunkte gestiegen (Rang 61)
– Zahl der Schulabbrecher verringerte sich zwischen 2008 und 2012 im Mittel um -1,3 Prozentpunkte. In Würzburg lag die Veränderung bei +0,1 Prozentpunkten (Rang 58)

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