Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Tiertransporter kommt von Fahrbahn ab: Rund 2.500 Hühner verendet

Beifahrer leicht verletzt

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. Ein mit Hühnern beladener Tiertransporter ist am frühen Dienstagmorgen von der Fahrbahn abgekommen, wobei eine Person leicht verletzt wurde. Gitterboxen, in denen sich Hühner befanden, sind durch den Unfall zum Teil vom Lkw gerutscht und beschädigt worden, so dass einige Tiere entweichen konnten.

Zur Stunde (08:00 Uhr) ist ein Fahrstreifen der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt. Die Bergung des Lkw wird noch einige Stunden in Anspruch nehmen.

Etwa 5.000 Hühner geladen

Gegen 05:45 Uhr war ein 48-Jähriger am Steuer eines Lkw auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Kitzingen-Schwarzach ist er dann nach bis jetzt vorliegenden Erkenntnissen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, eine Böschung entlang gerutscht und dann zum Stehen gekommen. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Der 34-Jährige Beifahrer wurde nach ärztlicher Versorgung leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zwar ist der mit Hühnern beladene 40-Tonner nicht umgekippt, mehrere Gitterboxen sind jedoch durch den Unfall nach rechts neben den Lkw gefallen und beschädigt worden.

Durch den Aufprall ist rund die Hälfte der etwa 5.000 Tiere ums Leben gekommen. Einige wenige Tiere sind aus den Käfigen entwischt und wurden von Fahrzeugen erfasst. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beläuft sich der Schaden auf ca. 20.000 Euro.

Ohne gültige Fahrerlaubnis

Bei der Unfallaufnahme durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried wurde zudem festgestellt, dass der aus Polen stammende Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Gegen ihn wurde Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Ein Teil der Tiere soll jetzt in einen anderen Lkw umgeladen werden. Die Bergung des Lkw wird noch einige Stunden in Anspruch nehmen.

Warum der Mann nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist, steht derzeit noch nicht mit letzter Sicherheit fest. Das Veterinäramt ist eingeschaltet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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