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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Geheimnisse: Lichtstrahl für Gefangene

Unscheinbarer Spalt

Ihr seid bestimmt auch schonmal an diesem kleinen, unscheinbaren „Schlitz“ hinter der Scherenbergtor linker Hand vorbeigelaufen, als Ihr auf der schönen Festung Marienberg ward. Es sieht aus wie ein kleiner Spalt, der sich durch die Witterung in der Wand der Mauer gebildet hat. Doch in Wahrheit handelt es sich um ein Jahrhunderte altes Fenster.

Verließ für 41 Gefangene

Um genau zu sein, um ein Kerkerfenster. Durch diesen Spalt fiel das einzige Licht, als der Bildhauer Tilman Riemenschneider, zusammen mit 40 anderen Aufständischen im Jahre 1525 während des Bauernkrieges gefangen gehalten und sogar gefoltert wurde. In dieses Verließ wurden die Männer gebracht, nachdem sie sich im Bauernkrieg zusammen mit dem fränkischen  Bauernheer gegen die Unterdrückung und Ausbeutung durch die Landesfürsten aufgelehnt und erfolglos versucht hatten, die Festung zu stürmen. Während Tausende von Bauern bereits an den Hängen der Festung und auf dem Feld ihr Leben gelassen hatten, wurden 115 Würzburger Rädelsführer anschließend hingerichtet und 150 Bürger gefangengenommen.

Die Antwort auf das Geheimnis

Doch was geschah mit den Häftlingen nach Ihrer Gefangenschaft ?  Das verraten wir nicht mehr, denn das und noch mehr könnt in dem Buch  “Würzburger Geheimnisse” von Eva-Maria Bast und Heike Thissen nachlesen. Die Autorinnen erzählen 50 lesenswerte Geschichten aus der Main-Metropole, die Ihr sicher noch nicht alle kanntet.

Das Buch und vieles mehr im WüShop

Zu kaufen gibt’s das Buch in unserem WüShop, neben anderen coolen Sachen, wie dem Würzburg-Kalender, Postkarten-Set mit 12 Motiven Deiner Stadt, der #Wue Snapback Cap und dem neuen Kunstdruck von Würzburg. Ob Geburtstag oder Jubiläum – hier findet Ihr für jeden Anlass das richtige Geschenk.

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