Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Künstlergespräch mit Prof. Dr. Gottfried Jäger und Christiane Feser

Spuren Konkreter Fotografie

Am Donnerstag, 21. Mai, um 19.30 Uhr veranstaltet das Museum im Kulturspeicher ein Künstlergespräch mit dem Fotokünstler und Co-Kurator Prof. Dr. Gottfried Jäger und der in der Ausstellung vertretenen, Würzburger Künstlerin Christiane Feser. Prof. Dr. Gottfried Jäger wird zusammen mit Frau Feser über ihrer beiden Werke sowie über die Konkrete Fotografie im Allgemeinen sprechen und sich den Fragen der Interessierten stellen. Der Eintritt kostet 5,50 Euro (erm. 3,50 Euro) an der Abendkasse.

Prof. Dr. Gottfried Jäger

Das Gespräch findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Lichtbild und Datenbild. Spuren Konkreter Fotografie“ statt. Der 1937 in Burg bei Magdeburg geborene, ehemalige Professor für Künstlerische Grundlagen der Fotografie und Fotografik an der FH Bielefeld publizierte insbesondere zur Theorie und Geschichte der Fotografie, besonders bezüglich ihrer formgebenden Tendenzen.1968 führte er den Begriff der Generativen Fotografie ein. 2011 promovierte in Medienwissenschaft an der Universität Bielefeld mit einer Arbeit über das fotografische Werk des Bielefelder Mikrofotografen Carl Strüwe.

Christiane Jäger

Geboren ist Christiane Feser 1977 in Würzburg. 1999-2006 studierte sie Visuelle Kommunikation an der Hochschule Offenbach, das sie mit dem Diplom abschließt. Schon früh basieren ihre Arbeiten auf Papier als Material: Bereits 2007 beginnt sie mit ihrer Serie der Faltungen, für das sie zerknülltes Papier fotografiert und diese Fotos anschließend digital bearbeitet. Christiane Fesers Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, u. a. 2014 in einer Ausstellung in dem Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt. Sie erhält Stipendien u.a. das Moldau-Stipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (2008) und dem Kaiserring Stipendium 2012, das mit einer Einzelausstellung im Mönchehaus Museum Goslar verbunden ist.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Kulturspeichers Würzburg

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