Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburg, das Squash-Mekka im Wonnemonat Mai

Auftakt am 8. und 9. Mai

Die deutschen Squash-Fans blicken im Mai diesen Jahres nach Würzburg. In der Halle des TSC Heuchelhof treffen sich die besten deutschen und einige internationale Top-Spieler, um ihre Meister zu küren. Den Auftakt macht am 8. und 9. Mai die fotobuch.de Squash-Bundesliga, die in der Endrunde den Deutschen Mannschaftsmeister 2015 ermittelt. Die vier Top-Teams der Deutschen Squash Liga (DSL) sind der Paderborner SC, Black & White Worms, die Sport-Insel Stuttgart und der SC Monopol Frankfurt.

Kampf um den Titel

Gleichzeitig wird an diesen beiden Tagen auch der Deutsche Mannschaftsmeister bei den Damen ermittelt. Gleich acht Damen-Teams werden um den Titel des Deutschen Squash Verbandes kämpfen: TSC Heuchelhof, SC Deisenhofen, SC Monopol Frankfurt, ESCF Frankfurt, SRV im Westen, Paderborner SC, FS Böblingen und die Squash Devils Stuttgart. Wenn es nach der Papierform geht, dann sind die Teams aus Paderborn und Frankfurt sicher favorisiert.

Wer kennt Würzburgs bekanntesten Sportler der Gegenwart? Nein, es ist noch nicht Simon Rösner, die deutsche Nummer eins im Squash und Nummer sieben der Weltrangliste, sondern die Basketball-Legende Dirk Nowitzki. Rösner könnte allerdings, bei den, vom 22. bis 25. Mai, ebenfalls in Würzburg, statt findenden Deutschen Einzelmeisterschaften, den Rekord von neun Einzeltiteln von Hansi Wiens, einstellen und somit zum erfolgreichsten deutschen Squash-Spieler aller Zeiten werden.

Squash-Highlights im Mai

Die beiden Squash-Highlights, die Bundesliga-Endrunde und die Deutschen Einzelmeisterschaften, werden, bei der Squash Action in Würzburg, in der Tennishalle des TSC Heuchelhof, im eigens vom Court-Hersteller ASB dafür errichteten Show-Glas-Court ausgetragen. Es werden gut 500 Zuschauer erwartet. So wird Würzburg, im Wonnemonat Mai zum Squash-Mekka in Deutschland. Bei der Bundesliga-Endrunde der Herren werden die national, wie international besten Squash-Spieler zu sehen sein.

So hat der Titelverteidiger und zehnfache Deutsche Mannschaftsmeister, der Paderborner SC, gleich mehrere Weltklassespieler im Aufgebot: An Position eins wird Simon Rösner spielen. Der 27-jährige, für Paderborn spielende Würzburger, ist mittlerweile auf Position 7 der Weltrangliste angelangt. An Position zwei werden die Ostwestfalen wohl den Kolumbianer Miguel Angel Rodriguez einsetzen. Auf Position drei folgt Raphael Kandra, der vergangene Woche, bei den Team-Europameisterschaften, in Dänemark, gemeinsam mit seinem Nationalmannschafts-Kollegen Rösner, den dritten Platz belegt hat. Vierter im Bunde wird das Paderborner Eigengewächs, Lennart Osthoff sein.

Spieler der Weltklasse

Härtester Titel-Konkurrent ist Black & White RC Worms, das auch ein Team aufweist, das mit Spielern der Weltklasse gespickt ist. Allen voran der Weltranglistenerste Mohamed Elshorbagy. Allerdings kann es sein, dass Worms auf Elshorbagy verzichten muss, weil sich der Ägypter auf die am 11. Mai startende British Open vorbereiten will. Nick Matthew als Alternative – lange Zeit Nummer 1 der Weltrangliste und dreifacher Weltmeister, zuletzt 2013 – wird auch nicht nach Würzburg kommen können, da der Engländer weiterhin eine Sprunggelenksverletzung auskurieren muss.

Die Wormser werden wohl auf den Australier David Palmer (beste WRL 1, zweifacher World-Open-Sieger) zurückgreifen müssen, der mittlerweile keine Weltranglisten-Turniere mehr spielt. Er ist jetzt in den USA beheimatet und betreut Weltranglistenspieler als Trainer. Pikanterweise ist der Paderborner Miguel Angel Rodriguez möglicher Finalgegner Palmers und gleichzeitig sein bester Schützling – seit der Zusammenarbeit ist der Kolumbianer vom Top-20-Spieler auf Platz fünf der Weltrangliste aufgestiegen.

Sport-Insel Stuttgart

Da Palmer nicht mehr in der Weltrangliste vertreten ist, ist er auch hinter Worms‘ bestem deutschen Spieler, Jens Schoor (aktuell Nummer 62 der Weltrangliste, Nummer 3 in Deutschland) gemeldet. Eine Variante die sicher seine Reize haben könnte. Position vier wird bei Worms entweder André Haschker oder Carsten Schoor einnehmen. Schoor hatte am vergangenen Wochenende, zusammen mit seinem Bruder Jens und den Paderbornern Rösner und Kandra sowie dem Bayern Rudi Rohrmüller den dritten Platz bei der Team-Europameisterschaft geholt.

Die Sport-Insel Stuttgart muss sich als dritter, durch den Gewinn der Bundesligastaffel-Süd direkt qualifiziertem Endrundenteilnehmer, vor den klangvollen Namen der Konkurrenz aus Paderborn und Worms aber nicht verstecken. Die Schwaben reisen mit ihrer Nummer eins Greg Gaultier nach Würzburg an. Auf den folgenden Positionen haben die Stuttgarter ein homogenes Team aus Spielern der nationalen Spitzenklasse um Spielertrainer Patrick Gässler. Dieser kann aus einem Pool von jungen und erfahrenen Bundesligaspielern schöpfen: Valentin Rapp, Moritz Dahmen, Ben Petzoldt, Marco Deeg und Yannik Omlor, der erst letzte Woche Deutscher Jugend-Meister U19 wurde.

Frankfurt ist  vierter Endrunden-Teilnehmer

Viertes Team ist der SC Monopol Frankfurt, der sich erst kürzlich, am 18. April, bei der in Frankfurt ausgetragenen Endrunden-Relegation, als vierter Endrunden-Teilnehmer qualifizierte. Vor heimischem Publikum hatten sich die Frankfurter, mit Cameron Pilley (AUS, WRL 20), Johannes Voit, Florian Silbernagl und Kai Wetzstein gegen die beiden anderen Teilnehmer, dem Königsbrunner SC und dem 1. SC Diepholz durchgesetzt. In welcher Aufstellung sich die Frankfurter in Würzburg präsentieren werden, steht noch nicht genau fest. Auf ihrer Meldeliste stünden neben Pilley noch der Bruder des Weltranglistenersten Marwan Elshorbagy, Julien Balbo oder Stacey Ross zur Verfügung.

Tickets

Tickets für die Endrunde können per E-Mail bei info@squashnet.de bestellt werden. Die Karten werden an der Tageskasse hinterlegt werden. Für den Finaltag, am Samstag, 9. Mai, sind die Karten der Kategorie 1 bereits ausverkauft – für Kategorie 2 sind noch einige vorhanden . Für die Halbfinalbegegnungen, am Freitag, 8. Mai, gibt es noch Karten der Kategorie 1 und 2.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von ZSM Events Squash-Action in Würzburg

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