Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vortrag: Snowden, die NSA und wir

Vortrag zum Thema Datenschutz

Das Recht auf Privatsphäre, die Vorratsdatenspeicherung, die Folgen einer unkontrollierten Sammlung von Daten sowohl von Staat als auch von Firmen: Um diese Themen ging es gestern in einem Vortrag an der Uni Würzburg. Redner war der stellvertretende sächsische Datenschutzbeauftragte.

Zwei Jahre nach der NSA-Enthüllung

Gut zwei Jahre sind die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden jetzt alt. Im Juni 2013 hatte er die Datensammelwut der NSA und anderer westlicher Geheimdienste erstmals einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Folgen hatten diese Enthüllungen bisher so gut wie keine, weder auf Seiten der Politik, noch auf Seiten der Internetnutzer.

Warum wir unsere Privatsphäre schützen müssen, wie wir das Recht auf Privatheit verteidigen sollten und was die politischen und gesellschaftlichen Folgen der willkürlichen Sammlung und Rasterung vertraulicher Daten sind: Darauf gab Bernhard Bannasch im Vortrag Antwort. Bannasch ist Referatsleiter „Justiz, Sicherheit, Steuern, Internationales, Grundsatz“ beim sächsischen Datenschutzbeauftragten und stellvertretender sächsischer Datenschutzbeauftragter. Er leitet regelmäßig Seminare zum öffentlichen Datenschutzrecht und ist Autor von Veröffentlichungen zum Ausländer- und Datenschutzrecht.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg

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