Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Enkeltrickbetrüger wieder aktiv: Senioren lassen sich nicht täuschen

Betrüger durchschaut

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Dienstag haben Unbekannte erneut versucht, Senioren am Telefon um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Täter hatten kein Glück; die Angerufenen durchschauten die Betrüger schnell und beendeten kurzerhand die Gespräche. Die Kripo Würzburg ermittelt.

Angebliche Verwandte fordern Geld

In den Würzburger Stadtteilen Sanderau, Heidingsfeld, Rottenbauer und auch in der Innenstadt waren in der Zeit von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr Enkeltrickbetrüger zum wiederholten Male aktiv. Die Masche der Betrüger ist mittlerweile bekannt, glücklicherweise auch bei den sechs Senioren im Alter zwischen 73 und 95, die die betrügerischen Anrufe erhalten hatten. Die Unbekannten am Telefon hatten sich als angebliche Verwandte ausgegeben und um Hilfe in Form von hohen Bargeldsummen gebeten.

Die Telefonnummern und Vornamen der Angerufenen hatten sich die Täter offensichtlich aus dem Telefonbuch herausgesucht und die Daten dann geschickt für ihre Lügengeschichten verwendet. Glücklicherweise ging keiner der älteren Damen und Herren auf die Forderungen ein, die Telefonate wurden schnell beendet und die Täter gingen leer aus. Die stetige Warnung durch Polizei und Medien trägt offenbar Früchte.

Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet die Bürger weiterhin misstrauisch zu sein, wenn vermeintliche Verwandte am Telefon Geld fordern. Im Zweifelsfall ist es ratsam, den Anrufer mit Fragen zu testen und heraus zu finden, ob es sich auch tatsächlich um einen Angehörigen handelt.

Wer ältere Verwandte oder Bekannte hat, sollte diese regelmäßig über die Aktivitäten der Betrüger informieren.

Tipps zum richtigen Verhalten bei unseriösen Anrufen

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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