Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Inklusion & Institutionen – Was wird aus unseren Einrichtungen?

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Anlässlich des Europäischen Protesttags von Menschen mit Behinderungen veranstaltet der Verein WüSL e.V. am 6. Mai von 17 bis 20 Uhr im Matthias-Ehrenfried- Haus eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Inklusion & Institutionen – Was wird aus unseren Einrichtungen?“ Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt. Eintritt ist frei. Typisch gerade auch in Würzburg ist es, dass viele Behinderteneinrichtungen am Ortsrand angesiedelt sind, ohne Anbindung an die Sozialstrukturen eines Quartiers.

Keine Anbindung an die Sozialstruktur

Behinderte Menschen bleiben unter sich, haben kaum Kontakte zu Nichtbehinderten außerhalb der Einrichtungen, geschweige denn die Chance Freundschaften aufzubauen. Vor diesem Hintergrund fragt WüSL: Welche Mechanismen führen dazu behinderte Menschen in den Einrichtungen zu halten? Welche Anreize auch finanzieller Art ermöglichen mehr Inklusion? Was läuft gut in Institutionen und kann in inklusive Strukturen übertragen werden? Wie muss sich die Gesellschaft verändern, um Wohnen und Arbeiten inklusiv für alle zu ermöglichen?

Vertreter verschiedener Einrichtungen

Mit Dr. Rainer Kreuzer, Dipl. Sozialpädagoge und Dozent an der Uni Hamburg, und Ottmar Miles-Paul, Koordinator der „Kampagne für ein gutes Teilhabegesetz“ aus Kassel konnte WüSL zwei Kritiker von Einrichtungen gewinnen. Aus Würzburger Behinderteneinrichtungen sind vertreten: Johannes Spielmann (Blindeninstitutsstiftung Würzburg), Karin Baumgärtner (Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung) und Wolfgang Trosbach (Lebenshilfe Würzburg).

Das Grußwort hält die Sozialreferentin der Stadt Würzburg Dr. Hülya Düber. Es moderiert Michael Gerr von WüSL.  Zum Ausklang lädt WüSL ein bei einem Steh- und Sitzempfang auf das 20-jährige Vereinsjubiläum mit anzustoßen.

Weitere Infos findet Ihr auf der Homepage der WüSL e.V.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des WüSL e.V.

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