Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Baskets wollen Aufstiegs-Saison mit dem Titel krönen

Noch Tickets für das Heimspiel verfügbar

Die Pflicht haben Headcoach Doug Spradley und seine Mannschaft mit dem Erfolg im ProA-Halbfinale und der damit verbundenen Rückkehr in die Basketball Bundesliga erfüllt. Jetzt folgt die Kür: In zwei Endspielen gegen Mitaufsteiger Gießen 46ers wollen die s.Oliver Baskets die erfolgreiche Saison mit der Meisterschaft der 2. Liga krönen. Das Hinspiel steigt am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Würzburger s.Oliver Arena. Für das letzte Heimspiel vor der langen Sommerpause sind noch Tickets aller Kategorien verfügbar.

Zwei von drei Zielen erreicht

Als die Würzburger vor vier Jahren zum ersten Mal aus der ProA in die Beko BBL aufstiegen, belegten sie Platz zwei hinter dem FC Bayern München – es wäre also der erste Titel seit dem ungeschlagenen Durchmarsch durch die Regionalliga Südost in der Saison 2008/09. Der Meister wird in Hin- und Rückspiel (Sonntag um 17 Uhr in Gießen) ermittelt – die Ergebnisse beider Partien werden zusammengezählt.

„Zwei unserer drei Ziele haben wir erreicht: Wir wollten die Hauptrunde auf Platz eins abschließen und den Aufstieg in die Bundesliga schaffen. Jetzt wollen wir uns auch noch die Meisterschaft holen“, sagte Doug Spradley am Sonntagabend vor den feiernden Baskets-Fans. Zwischen den s.Oliver Baskets und dem ProA-Titel stehen als letzte Hürde die Gießen 46ers, die nach zwei Jahren Abwesenheit ebenfalls wieder in die Bel Etage des deutschen Basketballs zurückkehren.

Gießen hatte mehr Zeit zur Regeneration

Der Mitaufsteiger belegte nach der Hauptrunde Platz drei der ProA-Tabelle und hat zwei starke Playoff-Serien gespielt: Sowohl die MLP Academics Heidelberg im Viertel- als auch rent4office Nürnberg im Halbfinale wurden jeweils mit 3:0 Siegen in die Sommerpause geschickt. Das ist im Fall des Halbfinales um so bemerkenswerter, weil die Mittelhessen zwei der drei Erfolge auswärts holten.

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Die s.Oliver Baskets brauchten in der hart umkämpften Halbfinal-Serie gegen die OeTTINER Rockets Gotha bekanntlich vier Spiele, um sich schließlich mit 3:1 durchzusetzen. Dadurch hat Gießen in der anstrengendsten Phase der Saison den Vorteil, vor dem Final-Duell der beiden Traditionsstandorte zwei Tage mehr Zeit zur Regeneration zu haben.

Der Teamvergleich

Beide Clubs kennen sich aus zwei gemeinsamen Spielzeiten in der Beko BBL, seither gelten die 46ers als Lieblingsgegner der s.Oliver Baskets, die alle vier Bundesliga-Duelle gewonnen haben. Und auch im Vergleich der aktuellen Saison stehen die Unterfranken gut da: Beide Spiele wurden gewonnen. Während sich die s.Oliver Baskets kurz vor Weihnachten in der Gießener Osthölle nur mit viel Glück in die Verlängerung retten und mit 82:71 gewinnen konnten, war das Heimspiel im Februar eine klare Angelegenheit: Dank eine der stärksten Defensiv-Leistungen der gesamten Hauptrunde behielten die s.Oliver Baskets mit 75:54 klar die Oberhand.

In der Punkte-Runde zählte das Team von Cheftrainer Denis Wucherer zusammen mit den Würzburgern und den Gotha Rockets zu den besten Defensiv-Mannschaften der ProA. In den Playoffs konnten die 46ers noch einmal zulegen und ihre Gegner im Schnitt auf 65,5 Punkten pro Spiel halten. Gleichzeitig passen sie besser auf den Ball auf: 11,9 Ballverluste pro Playoff-Spiel sind gut zwei Turnover weniger als in der regulären Saison.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der s.Oliver Baskets

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