Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Unschuld“: Ein Theaterstück von Dea Loher

Ein facettenreiches Theatererlebnis

Das Theatererlebnis der etwas anderen Art geht in die zweite Runde.
Wie ein facettenreiches Kaleidoskop zeigt das Stück, welches von Thomas Lazarus inszeniert wurde, verschiedene kleine faszinierende Geschichten und oszilliert in schneller Frequenz zwischen Poesie und Sarkasmus, Melancholie und schwarzem Humor. Zu sehen gibt es das Theaterstück vom 29. April bis zum 16. Mai immer mittwochs, freitags, samstags und sonntags um 20 Uhr in der Theaterwerkstatt Würzburg.

Inhalt des Theaterstücks

Da sind Elisio und Fadoul, zwei illegale Immigranten. Sie haben eine Frau ins Meer gehen sehen und ihr nicht geholfen. Der eine kann nicht mehr schlafen, der andere findet eine Plastiktüte voller Geld und will damit die Stripperin Absolut retten. Die ist blind und tanzt nackt für Männer, die sie sehen können. Frau Habersatt bittet um Vergebung für Gräueltaten, mit denen sie nichts zu schaffen hat.

Zwei Selbstmörder diskutieren auf dem Dach eines Hochhauses über „Springen oder Nichtspringen“. Franz ist zärtlich mit Toten und übersieht dabei seine Frau. Und die Philosophin Ella verzweifelt an der Unzuverlässigkeit der Welt, aber mehr noch an der Zuverlässigkeit ihres Mannes.

Die deutsche Gegenwartsdramatik

Nicht zufällig gehört „Unschuld“ zu den erfolgreichsten Stücken der deutschen Gegenwartsdramatik. Die eigenwillige Form voller überraschender Wendungen und die pointierte, kraftvolle Sprache machen das Stück zu einem außergewöhnlichen Theatererlebnis für alle, die einer zeitgenössischen Theaterästhetik aufgeschlossen gegenüberstehen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Theaterwerkstatt Würzburg e.V. 

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