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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Informationstag zur Therapie von Hirntumoren

Patienten, Angehörige und Ärzte

Am Samstag, 9. Mai, findet in Würzburg ein überregionaler Informationstag zur Therapie von Hirntumoren und Hirnmetastasen statt. Von 9.30 bis 19 Uhr lädt die Deutsche Hirntumorhilfe interessierte Patienten, Angehörige und Ärzte an die Julius-Maximilians-Universität ein. Die Veranstaltung findet im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude (Gebäude Z6, Hörsaal 0.004) am Hubland statt. In Zusammenarbeit mit der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums entstand ein umfassendes Vortragsprogramm.

Acht renommierte Experten zu Gast

Für dieses konnten acht renommierte Experten aus Deutschland und der Schweiz gewonnen werden, die den aktuellen Kenntnisstand sowie Innovationen bei der Behandlung von Tumoren des Gehirns vorstellen. Nach welchen Standards werden Hirntumoren und Hirnmetastasen therapiert? Wie verändern moderne Techniken und neue Medikamente die Behandlung? Welche hoffnungsvollen Therapieansätze sind im Rahmen klinischer Studien bereits verfügbar? Jeder Tumorpatient kennt diese oder ähnliche Fragen, doch die Suche nach Antworten bleibt häufig erfolglos.

Patientenverständliche Vorträge

Allzu oft widersprechen sich Therapieempfehlungen einzelner Ärzte und im Internet findet sich eine wahre Flut an zweifelhaften Vorschlägen. Eine Orientierung für die Betroffenen bietet der Hirntumor-Informationstag, der zweimal jährlich von der Deutschen Hirntumorhilfe organisiert wird. Einen ganzen Tag lang berichten Spezialisten auf dem Gebiet der Neuroonkologie in patientenverständlichen Vorträgen über die wichtigsten Themen der Hirntumorbehandlung.

Einer der Experten ist Professor Walter Stummer, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Münster. In seinem Vortrag spricht er über die operativen Möglichkeiten des Chirurgen beim Wiederauftreten der Erkrankung, dem sogenannten Rezidiv. Weitere Redner sind Professor Jürgen Debus, Spezialist für moderne Strahlentherapie, Professor Marc-Eric Halatsch, Experte für die medikamentöse Behandlung von Hirntumoren, sowie Dr. Günter Krämer, Facharzt für epileptische Anfälle.

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Persönliche Gespräche und Erfahrungsaustausch

In Podiumsdiskussionen und persönlichen Gesprächen haben die Teilnehmer der Veranstaltung zudem die seltene Gelegenheit, ihre individuellen Fragen an die Referenten zu richten und hilfreiche Antworten zu erhalten. Im Anschluss an die fachlichen Vorträge ist der zweite Teil des Informationstages dem Erfahrungsaustausch gewidmet. Patienten und Angehörigen haben die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen, Tipps zur besseren Bewältigung der Erkrankung auszutauschen und die eigenen Erfahrungen zu vermitteln.

Über 400 Teilnehmer erwartet

Mit mehr als 400 erwarteten Teilnehmern ist die ganztägige Informationsveranstaltung einzigartig im deutschsprachigen Raum. Eine Anmeldung ist bis zum 2. Mai 2015 bei der Deutschen Hirntumorhilfe e.V. und bei freien Platzkapazitäten auch vor Ort möglich. Die Tagungspauschale inklusive Verpflegung beträgt 40 Euro pro Person (für Mitglieder der Deutschen Hirntumorhilfe ermäßigt). Bei einer Anmeldung vor Ort kommt ein Aufpreis von 10 Euro dazu. Telefonische Anmeldung unter 0341 – 590 93 96 oder per Mail info@hirntumorhilfe.de. Weitere Informationen sind hier erhältlich.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Deutschen Hirntumorhilfe e.V.

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