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„Stress lass nach“-Seminar an der FHWS

Karriereförderung von Frauen für Frauen

Wie hält man Arbeits- und Lernstress stand? Oder wie vermeidet man Stress im Team? Diese und ähnliche Fragen konnten zwanzig Teilnehmerinnen aus Bayern im Rahmen des Seminars „Stress lass nach“ im April an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt beantworten. Die Referentin Birgit Barth stellte neben den unterschiedlichen Facetten der Entstehung von Stress verschiedene Methoden der Stressbewältigung und -vermeidung vor. Der Teilnehmerinnenkreis setzte sich zusammen aus Studentinnen der FHWS und anderen bayerischen Hochschulen sowie aus Ingenieurinnen aus Industrie und Wirtschaft.

Projekt „WoMenTec – Mentoring für Frauen in der Technik“

Das Seminar ist ein Angebot des Projektes „WoMenTec – Mentoring für Frauen in der Technik“, das seit dem Jahr 2010 an der FHWS angeboten wird. Finanziert wird es im Rahmen des bayernweiten Projektes „BayernMentoring“, eine Karriereförderung für Studentinnen im technischen Bereich. Teams aus Mentorin und Studentin haben die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und individuelle Beratungen zu leisten.  Aktuell haben sich sechzehn Teams aus Mentorinnen und Studentinnen aus den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau, Logistik, Bauingenieurwesen, Technomathematik und Kunststofftechnik zusammengeschlossen.

Rahmenprogramm aus Seminaren und Workshops

Bis zum Juni 2015 können die einzelnen Teams aus Mentorin und Studentin Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen und Beratung leisten. Begleitet werden sie in dieser Zeit von einem fachlichen Rahmenprogramm aus Seminaren und Workshops zu Themen wie Stil und Etikette, Konfliktmanagement, Selbstverteidigungs- und Selbstsicherheitstraining, Kreativitätstechniken, Neuro-Linguistisches Programmieren oder Selbstmarketing.

Berufsorientierende Begleitung und Förderung

Ziel des „BayernMentoring“ ist es, Studentinnen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen berufsorientierend zu begleiten und zu fördern. Das Mentoring-Projekt soll die Entscheidung für einen technischen Studiengang erleichtern und Frauen in ihrer Studienwahl bestätigen. Zudem kann durch die Beratung und Unterstützung das Studienabbruchsrisiko gesenkt und der erfolgreiche Studienabschluss unterstützt werden. Damit soll der Frauenanteil in MINT-Berufen gesteigert werden. Das Projekt richtet sich deshalb an Studentinnen der technisch-ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, wie etwa Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Kunststofftechnik und weitere.

Drei Stufen bis zum Ziel

Die Ziele sollen in drei Stufen des Projektes erreicht werden: Auf der ersten Stufe unterstützen weibliche Führungskräfte aus Unternehmen Studentinnen ab dem 3. Fachsemester. In der zweiten Stufe geben Studentinnen ab dem 3. Fachsemester als Juniormentorinnen Tipps und Erfahrungen an Erstsemesterstudentinnen weiter. Auf der dritten Stufe betreuen Studentinnen interessierte Schülerinnen.

Weitere Infos gibt es online.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung des FHWS.

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