Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Künstlergespräch mit Camill Leberer

„Ohne Titel, 1992 Eisen, Glas, Farbe, Beton“

Im Mittelpunkt der vom Museum im Kulturspeicher zusammen mit dem Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V. veranstalteten Gesprächsabende stehen KünstlerInnen, deren Werke im Museum präsentiert werden. Das nächste Künstlergespräch findet am 7. Mai um 19.30 Uhr statt. Diesmal zu Gast ist der in der Städtischen Galerie mit seiner Wandinstallation „Ohne Titel, 1992 Eisen, Glas, Farbe, Beton“ vertretene und der Konkreten Kunst zuzurechnende Künstler Camill Leberer.

Geheimnisvolle Plastiken von Camill Leberer

Der Künstler (* 1953 in Kenzingen im nördlichen Breisgau) studierte von 1978 bis 1984 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, an der er in den Jahren 1991 bis 1992 eine Gastprofessur übernahm. 2009 wurde Camill Leberer in die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt aufgenommen. Er lebt und arbeitet in Stuttgart.

Camill Leberer schafft geheimnisvolle Plastiken überwiegend aus Stahl, Glas, Farbe und Licht. Anhand dieser Stoffe untersucht der Künstler formelle Erscheinungsformen, wie Licht und Raum, Dynamik und Ruhe, sowie Offenheit und Geschlossenheit in zwei- und dreidimensionalen Werkbereichen. So kommen neben seinen bildhauerischen Werken auch Malereien und Fotografien hinzu.Bei seinen Zeichnungen übersetzt er die Materialität seiner Skulpturen in Holzkohle und Transparentpapier.

Einbezug des Realraums in die Bildfläche

Durch den Einsatz transparenter und spiegelnder Flächen -beispielsweise aus Glas, Kunststoff oder Metall- bezieht Leberer den Realraum mit in die Bildfläche ein. Die Begegnung mit Camill Leberer, dem Grenzgänger zwischen Malerei und Plastik, verspricht einen anregenden Abend, den Sie nicht versäumen sollten. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro).

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Kulturspeicher Würzburg

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