Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Internationaler Tag gegen den Lärm

Eine häufig unterschätzte Gesundheitsgefahr

In diesem Jahr findet am 29. April der „Internationale Tag gegen den Lärm“ statt. Das Motto des Aktionstages lautet „Lärm – voll nervig!“. Hohe Geräuschpegel sind jedoch nicht nur nervig, sondern eine der am meisten unterschätzten Gesundheitsgefahren. Nachweislich kann dies zu Konzentrationsmängeln, eingeschränkter Leistungsfähigkeit bis hin zu Schlafstörungen und zu Problemen des Herzkreislaufsystems führen.

Lärm am Arbeitsplatz

75% der Menschen in Deutschland beklagen sich in ihrem privaten Umfeld über zu laute Geräusche. Und ca. 5 Millionen Arbeitnehmer sind bei ihrer täglichen Arbeit stärkeren Geräuschemissionen ausgesetzt. Dies nimmt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken zum Anlass, auf die Gefährdung durch Lärm am Arbeitsplatz hinzuweisen. Die Lärmschwerhörigkeit ist zurzeit immer noch die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit.

So ist es konsequent, dass der Gesetzgeber zu Lärmexpositionen am Arbeitsplatz strenge Vorschriften erlassen hat. Wichtigste Maßnahmen sind für die Beschäftigten das Tragen von geeignetem Gehörschutz und bei Lärmpegeln über 85 dB(A) die regelmäßig durchzuführenden medizinischen Vorsorgeuntersuchungen durch einen Arzt. Darüber hinaus ist der Unternehmer verpflichtet dauerhaft nach Lösungen zur Lärmreduzierung zu suchen.

Verbesserung der Lebensqualität

Lärmschutz ist eine erfolgreiche Verbesserung der Lebensqualität. Deshalb soll das Thema Lärm stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerufen werden. Dies ist das Ziel des Aktionstages.

Informationen zum Thema „Lärmverringerung und Lärmbekämpfung“ erhält man auf der Homepage der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken

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