Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Explosion im Heizkeller: Ursache geklärt

WÜRZBURG / LENGFELD. Nachdem es im Januar zu einer Explosion in einem Heizungskeller gekommen war, haben die Brandermittler der Kriminalpolizei Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt nun Klarheit über die Ursache. Demnach gab es zwei miteinander verkettete Gründe, die zum Zerknall des Heizkessels führten.

Heizungswasser und ein Öl-Gemisch ausgetreten

Wie bereits berichtet, war am 18. Januar 2015 um 17:40 Uhr der Heizkessel in einem Anwesen in der Werner-von-Siemens-Straße explodiert. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Vor Ort waren die Freiwillige Feuerwehr aus Lengfeld und die Berufsfeuerwehr Würzburg, da nach dem Vorfall auch Heizungswasser und ein Öl-Gemisch im Keller und im Erdgeschoss eines Bürogebäudes ausgetreten waren. Der Kessel und der Heizungsraum wurden weitestgehend zerstört, der Sachschaden wurde auf 30.000 bis 40.000 Euro geschätzt.

Defekt im Bereich der Stromzufuhr

Nachdem auch ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamts in die Ermittlungen eingebunden wurde, haben sich als Ursache für die Explosion zwei Umstände herauskristallisiert. Demnach dürfte zum einen ein technischer Defekt im Bereich der Stromzufuhr sowie der Defekt eines Ventils der Grund für die Explosion gewesen sein.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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