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Blitzmarathon 2015: Polizei zufrieden mit Verhalten der Verkehrsteilnehmer

Großes Aufgebot der Polizei an den Mess- und Kontrollstellen

UNTERFRANKEN. Die in den Medien rechtzeitig angekündigten Geschwindigkeitskontrollen am Donnerstag auf unterfränkischen Straßen haben Wirkung gezeigt.

Die Polizei musste erheblich weniger Verkehrsteilnehmer wegen unangepasster Geschwindigkeit beanstanden, als sonst üblich. Die umfangreiche Kontrollaktion wird durch die Unterfränkische Polizei in der kommenden Woche weiter fortgesetzt.

Die als Blitzmarathon bekanntgewordene Kontrollaktion zum Thema Geschwindigkeit im Straßenverkehr begann am Donnerstagmorgen gegen 06:00 Uhr und endete zunächst um Mitternacht aus Rücksicht auf die anstehenden Trauerfeierlichkeiten anlässlich des Germanwings-Flugzeugunfalls.

Weniger zu beanstanden

Im Aktionszeitraum beteiligte sich ein großes Aufgebot der Polizei an den Mess- und Kontrollstellen.

An den stationären Messgeräten wurden 23.234 Fahrzeuge gemessen, somit trotz der verkürzten Zeitspanne, über 600 mehr als im Vorjahr. Dabei mussten 373 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, 54 weniger als im Vorjahr.

Die Quote der hier aufgefallenen Fahrzeugführer lag mit etwa 1,6 % wiederum niedriger als im Vorjahr bei der gleichen Aktion. Ohne Ankündigung der Messstellen halten sich erfahrungsgemäß zwischen 3,5 und 5 % der Verkehrsteilnehmern nicht an die höchstzulässige Geschwindigkeit.

Die Anzahl der Geschwindigkeitskontrollen mit Lasermessgeräten wurde um knapp die Hälfte mehr als im Vorjahr auf knapp 100 gesteigert. Jetzt müssen 160 statt 131 Verkehrsteilnehmer im Vorjahr mit Verwarnungen oder Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.

Hier die Bilanz von 2014

„Spitzenreiter“: Mit 202 km/h bei erlaubten 120 km/h

Ein Autofahrer wird sich jetzt vermutlich auf ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und eine Geldbuße von mindestens 600 Euro vorbereiten müssen. Er durchfuhr nämlich die Geschwindigkeitsmessstelle auf der Bundesstraße B 469 bei Niedernberg im Landkreis Miltenberg bei statt der maximal zulässigen 120 km/h mit 202 km/h.

Die Unterfränkische Polizei zeigt sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis der bisherigen Präventionskampagne zum Thema Geschwindigkeit und hofft, dass sich die Verkehrsteilnehmer auch zukünftig bemühen, die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten nicht zu überschreiten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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