Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Luftbeobachter machen sich fit für Waldbrandüberwachung

Luftbeobachtung im Katastrophenschutz

UNTERFRANKEN. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen ist der Frühling in Unterfranken erwacht. Doch so schön das Frühjahr und die Wärme auch sind, sie haben auch ihre Schattenseite. Besonders nach einer längeren Trockenperiode wächst die Gefahr von Waldbränden. Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt es die sogenannten Luftbeobachter. Sie sind Teil des Katastrophenschutzes und im Flugzeug unterwegs. Aus der Vogelperspektive versuchen sie einen Brand schon in der Entstehungsphase zu entdecken.

Latente Waldbrandgefahr

Am Donnerstag, 23.04.2015, findet daher die regelmäßige Fortbildung der unterfränkischen Luftbeobachter auf dem Flugplatz Haßfurt im Landkreis Haßberge statt. Denn je nach Wetterlage, besteht auch im waldreichen Unterfranken latente Waldbrandgefahr.

Beginn der Fortbildung ist um 9.00 Uhr mit der Übungseinweisung durch Wolfgang Raps von der Regierung von Unterfranken und Bernd Große, dem Leiter der Flugbereitschaft Unterfranken in der Luftrettungsstaffel Bayern. Im Anschluss bereiten die Teams (bestehend aus Einsatz-Piloten und Luftbeobachtern aus den Bereichen des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bzw. den Bayer. Staatsforsten und der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg) ihre Übungsflüge vor.

Führen von Feuerwehrfahrzeugen aus der Luft

Bei den Flügen führen die Luftbeobachter Kartenmaterial und Sprechfunkgeräte mit. Übungsschwerpunkt wird dieses Jahr das Führen von Feuerwehrfahrzeugen mittels Funk aus der Luft sein.

Die Aus- und Fortbildung der Teilnehmer dient der Verbesserung verschiedener Fähigkeiten wie dem Festlegen von Flugrouten und dem Auffinden vorgegebener Ziele, das Führen von Einsatzkräften zum Einsatzort, und nicht zuletzt dem Sammeln von Einsatz- und Flugerfahrung.

Die Einsätze zur Luftbeobachtung werden von den Beobachtern zusätzlich zu ihren hauptamtlichen Tätigkeiten freiwillig wahrgenommen. Die Einsatz-Piloten von der Luftrettungsstaffel Bayern sind alle ehrenamtlich tätig. Lediglich die Flugkosten werden vom Freistaat Bayern übernommen. Dabei ist die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. schon längst nicht mehr aus der Katastrophenschutzplanung und dem Katastrophenschutzeinsatz in Bayern wegzudenken.

Hinweis:

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken.

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