Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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s.Oliver Baskets: Mit 42-Punkte-Sieg ins Halbfinale

Keine Chance für Hamburg

Keine Chance in Spiel 3 für die Hamburg Towers: Mit einer starken Leistung haben die s.Oliver Baskets den Tabellenachten mit 90:48 (48:17) besiegt und die Viertelfinal-Serie durch einen „Sweep“ mit 3:0 gewonnen. In dem für den Aufstieg in die Beko Basketball Bundesliga entscheidenden ProA-Halbfinale trifft der Spitzenreiter ab dem 18. April entweder auf Science City Jena oder die OeTTINGER Rockets Gotha. Der Ticket-Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele des Halbfinales beginnt am Montag um 10 Uhr bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße 28 und im Online-Ticketshop bei CTS Eventim.

Hochkonzentriertes Team

Die 3.140 Zuschauer – darunter eine Handvoll Hamburger Anhänger – sahen eine von der ersten Sekunde an hochkonzentrierte Heimmannschaft, die gegen ersatzgeschwächte Gäste bereits in der ersten Halbzeit keinen Zweifel daran aufkommen ließ, wer das Parkett am Ende als Sieger verlassen würde.

Sicheres Spiel im 1. Viertel

Knapp acht Minuten lang hielt sich die Spannung: Einen schnellen Baskets-Vorsprung nach dem ersten Dreier von Basti Betz zum 5:2 drehten Bazoumana Kone und Maximilian Rockmann eine knappe Minute später zur ersten und einzigen Hamburger Führung des Spiels (5:6). Aus der Distanz zeigten sich die Würzburger im ersten Viertel nahezu traumwandlerisch sicher: Sie trafen fünf ihrer acht Versuche und hatten durch Dreier von Darren Fenn, Betz und Jeremy Dunbar nach acht Minuten die Führung nicht nur zurückgeholt, sondern sie gleich auf zehn Zähler erhöht (18:8).

48:17 zur Halbzeit

Während sich die Gäste von der Elbe an der konzentriert arbeitenden Würzburger Verteidigung weiter verzweifelt die Zähne ausbissen, legten die Baskets beim Spielstand von 20:9 einen viertel-übergreifenden 24:2-Lauf hin. Den Hamburgern, die dieses Mal nicht nur Topscorer Will Barnes, sondern mit Terry Thomas gleich noch eine zweite Säule ihres Teams ersetzen mussten, schien beim Halbzeitstand von 48:17 ein regelrechtes Debakel zu blühen.

Hamburg im 3. Viertel konstanter

Cheftrainer Hamed Attarbashi schaffte es in der Pause, seinen Schützlingen wieder neues Leben einzuhauchen. Zwar ließ sich die Würzburger Offensive auch im dritten Viertel nicht aufhalten, die Gäste punkteten selbst aber konstanter als vor dem Seitenwechsel. s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley nutzte den hohen Vorsprung (75:32 nach dem 3. Viertel), um seinen Spielern mit Blick auf das anstehende Halbfinale ein paar Verschnaufpausen zu gönnen.

Mit 90:48 gewonnen

So mussten mit Chris Hoffmann, Samme Givens und Jermaine Mallett lediglich drei Akteure knapp über zwanzig Minuten aufs Parkett. Alle zwölf eingesetzten Spieler nutzten die ausgeglichenen Spielanteile, um sich in die Scorerliste einzutragen. Für den krönenden Abschluss sorgte Youngster Constantin Ebert mit einem Dreier zum Endstand von 90:48. Für die Gäste aus Hamburg gab es dabei dank des mit 16:15 gewonnen Schlussviertels noch einen versöhnlichen Abschluss ihrer erfolgreichen Premieren-Saison in der ProA.

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Vorbereitung aufs Halbfinale

Einen Tag haben die Spradley-Schützlinge frei bekommen, am Sonntag treffen sie sich bereits wieder in der Trainingshalle zur Vorbereitung auf das Halbfinale. In der Runde der besten Vier treffen die s.Oliver Baskets auf eine der beiden starken Mannschaften aus Thüringen: Im Viertelfinale zwischen Science City Jena und den OeTTINGER Rockets Gotha steht es 2:1 für Gotha, Spiel 4 findet am Sonntag in Gotha statt.

Ticket-Vorverkauf ab Montag

Der Ticket-Vorverkauf für die beiden feststehenden Heimspiele des Halbfinales am Samstag, 18. April um 19 Uhr und Freitag, 24. April um 19:30 Uhr beginnt am Montag um 10 Uhr bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße 28 und im Online-Ticketshop bei CTS Eventim.

Trainerstimmen

Doug Spradley, s.Oliver Baskets:

„Erstmal Respekt an Hamburg, sie haben trotz ihrer Verletzungsprobleme gekämpft und nie aufgegeben. Es ist schwierig, mit so einem dünn besetzten Kader gegen uns zu spielen, wenn wir von draußen einen guten Tag erwischen, so wie heute. Ich hatte schon vor dem Spiel ein gutes Gefühl. Die Jungs waren in den letzten Tagen im Training sehr konzentriert, alle waren auf das Spiel fokussiert. Wir haben die Serie mit 3:0 gegen einen Gegner gewonnen, der hart kämpft und immer alles gibt. Deshalb ein großes Lob an die Mannschaft. Richtig zufrieden bin ich aber erst, wenn wir unser Ziel erreicht haben. Das Halbfinale ist ein guter Schritt, aber nur der erste Schritt.“

Hamed Attarbashi, Hamburg Towers:

„Würzburg hat heute gezeigt, warum sie auf dem ersten Platz stehen. Sie haben sehr gute Chancen, den Aufstieg zu schaffen. Ich hoffe, sie schaffen das. Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Die Würzburger wollten die Serie beenden und waren hoch konzentriert. Sie haben unsere Verteidigung sehr intelligent attackiert und uns dadurch früh das Selbstvertrauen genommen.“

Für die s.Oliver Baskets spielten

Jeremy Dunbar 14 Punkte/2 Dreier, Christian Hoffmann 11, Sebastian Betz 10/2, Max Ugrai 10/2, Jason Dourisseau 9/1, Darren Fenn 8/1, Jermaine Mallet 7/1 (5 Assists), Ruben Spoden 6/1, Samme Givens 6 (12 Rebounds/4 Assists), Carlos Medlock 4, Constantin Ebert 3/1, Dominik Schneider 2.

Top-Performer Hamburg Towers

Kittmann 11/1, Wenzl 8 (6 Rebounds), Kone 8, Kiese 7/1.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der s.Oliver Baskets, Text: Michael Will.

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