Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Pkw-Brände auf A 3 verursachen kilometerlangen Stau

Behinderungen am ganzen Nachmittag

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart; Bereich Würzburg. Am Donnerstagnachmittag wurden Autofahrer, die auf der A 3 zwischen Würzburg und Marktheidenfeld in Richtung Frankfurt unterwegs waren, auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Wegen zwei brennender Fahrzeuge bei Marktheidenfeld kam es dort zu erheblichen Behinderungen und zu kilometerlangen Staus. Die Autobahnpolizei musste den Verkehr in Richtung Frankfurt für über eine Stunde anhalten und auch die Fahrbahn in Richtung Nürnberg für etwa 30 Minuten sperren.

Gegen 13:30 Uhr war ein 36-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen in Richtung Frankfurt unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Marktheidenfeld bemerkte er, dass sein Audi vom Motorraum her zu brennen begann, fuhr auf den Seitenstreifen und brachte sich in Sicherheit. Die von ihm selbst verständigte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Der Verkehr kam dadurch jedoch schnell ins Stocken.

Heftig erschrocken

Eine 24-jährige Autofahrerin fuhr in der Kolonne mit Schrittgeschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen in gleicher Richtung und war nur noch wenige hundert Meter von dem brennenden Audi entfernt. Sie erschrak heftig, als sie starken Qualm aus dem Motorraum ihres eigenen Pkw aufsteigen sah. Die junge Frau hielt sofort an, verließ mit ihren beiden Mitfahrern gerade noch rechtzeitig und unverletzt ihren Renault und ließ das Fahrzeug stehen. Kurz darauf stand ihr 14 Jahre alter Wagen komplett in Flammen.

Rund 25 Feuerwehrleute aus Marktheidenfeld, Altfeld, Bettingen und Wertheim waren im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass der Renault völlig ausbrannte.

Erhebliche Stauungen

Wegen der starken Rauchentwicklung und der deshalb erforderlichen Sperrung der Autobahn kam es auch in Richtung Nürnberg zu erheblichen Behinderungen. In Richtung Frankfurt bildete sich ein Stau von über 25 Kilometern Länge. In Folge dessen kam es zu mehreren Auffahrunfällen, bei denen zum Glück niemand verletzt wurde. Gegen 15:30 Uhr fuhr ein 39-jähriger Kraftfahrer bei Helmstadt mit seinem Sattelzug so heftig auf einen stehenden 40-Tonner auf, dass sein Fahrzeug abgeschleppt werden musste. Auch er kam mit dem Schrecken davon.

Erst in den Abendstunden normalisierte sich der Verkehr in Richtung Frankfurt wieder.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.
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