Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Stadtführung: Würzburg im Nationalsozialismus

Stadt-VER-führung

Am kommenden Sonntag, 12. April, findet eine „Stadtverführung“ zum Thema „Würzburg im Nationalsozialismus – Orte der Gewaltherrschaft, der Anpassung und des Widerstands“ statt. Organisiert wird diese vom Würzburger Gästeführer e.V. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Vierröhrenbrunnen. Für die rund eineinhalbstündige Führung mit Rudi Held fällt eine Teilnahmegebühr von fünf Euro pro Person an.

Vom Rathaus bis zum Residenzplatz

Auf dem Weg vom Rathaus über die NS-Einrichtungen in der „Adolf- Hitler-Straße“ und die Gestapo-Zentrale in der Ludwigstraße zum Residenzplatz berichtet die Führung vom Übergang von der Demokratie zur Gewaltherrschaft, von gesellschaftlichem Leben und Deportationen, von Anpassung und Widerstand. Auch vom Profit des späteren Olympiasiegers Josef Neckermann bei der Enteignung der Kaufmannsfamilie Ruschkewitz oder vom Widerstand christlicher Jugendgruppen wird die Rede sein. Texte und Photographien ergänzen den Besuch der Orte des Geschehens und zeigen das heute nicht mehr Sichtbare.

Informative und unterhaltsame Führungen

Mit seinen sonntäglichen Themenführungen, die von April bis Anfang November an jedem Sonntag um 15 Uhr angeboten werden, möchte der Würzburger Gästeführer e.V. Gäste von nah und fern für Würzburg und seine Geschichte begeistern. Auf informative und unterhaltsame Weise, immer mit professionellem Anspruch und auf fundierter Basis. Bei dem Wort „Stadtverführung“ es handelt sich laut der Gästeführerin Antje Hansen um ein Wortspiel. „Wir wollen Menschen für die eigene Stadt begeistern und animieren, vertraute Ecken mal mit anderen Augen zu sehen. Das hat auch was mit Verführen zu tun“, schreibt Hansen in einer Pressemitteilung. Das Gesamtprogramm der Stadtverführungen ist als Flyer u.a. im Falkenhaus erhältlich. Weitere Informationen findet Ihr hier.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Würzburger Gästeführerer e.V.

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