Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Feuerwehrfrauen trafen sich in Würzburg

Planungen für die Ausbildung der Feuerwehrleute

WÜRZBURG. Aus ganz Bayern trafen sich am Samstag, 28.3.2015 Feuerwehrfrauen zum Seminar in der Staatlichen Feuerwehrschule (SFS) Würzburg. Eingeladen hatte der Landesfeuerwehrverband Bayern (LFV), Fachbereich 10 Frauenarbeit, mit Frau Erika Riedl (Landesfrauenbeauftragte) an der Spitze.

Der stellvertretende Schulleiter Brandoberrat Michael Bräuer begrüßte in der Feuerwehrschule die ca. 40 Frauen und den LFV-Vorsitzenden Alfons Weinzierl und Frau Riedl.

Er stellte u.a. die Geschichte und Entwicklung der Feuerwehrschule in Würzburg vor. Insbesondere ging er auf die aktuelle Großbaustelle auf dem Gelände der SFS ein und stellt die Planungen für die Ausbildung der Feuerwehrleute in der Zukunft vor. So werden aktuell Übungsmöglichkeiten „Tiefgarage“, „Hochhaus“, „Tankstelle“, „Landwirtschaftliches Anwesen“ und vieles weitere mehr geschaffen. Insgesamt wurde der Gesamtbetrag von 70 – 80 Millionen Euro Fördergelder des Landes Bayern erwähnt.

Er gab außerdem Erläuterungen zur modularen Truppausbildung und zur Bereitstellung entsprechender Unterlagen auf der Internetseite der Feuerwehrschule Würzburg, sowie Vorschläge von Stundenplänen und genauen Lerninhalten.

Familienzimmer in der Feuerwehrschule

Neu an der SFS Würzburg wurde ein „Familienzimmer“ eingerichtet, um auch Familienmütter oder Familienväter in Begleitung der gesamten Familie und Kindern in den Ferien die Möglichkeit zu geben, Lehrgänge besuchen zu können.

Landesverbandsvorsitzender Alfons Weinzierl referierte über die aktuellen Themen des Landesfeuerwehrverbandes, wie z.B. dem Hochwasserschutz, den neuen Förderrichtlinien des Freistaates Bayern, die rückwirkend zum 1.3.2015 in Kraft treten und dem Versicherungsschutz bei Veranstaltungen von Jugendfeuerwehren, die der Nachwuchsförderung dienen.

Ebenso wurde die neue Werbekampagne des Landesfeuerwehrverbandes vorgestellt. Im Focus liegen hier im Jahr 2015 „die Frauen“. Flyer, Werbefilme, Broschüren, Plakate und Werbung auf Lesemappen wurden vorgestellt. Dabei diskutierte man über „Für und Wider“ dieser Werbung unter der kritischen Betrachtung mancher Frauen. Es wurde über ein Infoheft zur Verteilung in Kindergärten oder Grundschulen bei der Brandschutzerziehung „Meine Mama ist Feuerwehrfrau“ informiert.

Der Vortrag über Cybermobbing und Sexting bei jungen Mädchen im pubertierenden Alter und den Folgen wurde durch den Referenten Arno Kaesberg in einem sehr interessanten Powerpoint-Vortrag den Frauen näher gebracht. Manch Feuerwehrfrau zeigte sich sehr überrascht war, auf welchem Informationsstand man sein muss, um auch hier die Kinder/Jugendliche überwachen zu können bzw. welche Probleme bei der Nutzung der „neuen Medien“ geben kann.
Abschluss des informativen Seminars bildete ein Besuch des Brandhauses an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

Bericht: Gabriele Brejschka, Kreisbrandmeisterin und Frauenbeauftrage des KFV Würzburg

 

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