Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Autobahnpolizei: Über 40 Mal über Ostern im Einsatz

Unfälle und Strafdelikte

KITZINGEN/WÜRZBURG. Der Zeitraum von Gründonnerstag bis Ostermontag war für die Beamten der VPI Würzburg-Biebelried sehr arbeitsintensiv. Neben zwei Dutzend Unfällen hatten sie unter anderem noch mehrere Rauschgift- und Verkehrsdelikte zu bearbeiten.

Allein am Donnerstag krachte es auf den Autobahn rund um Würzburg neun Mal. In den meisten Fällen, wie auch an den anderen Tagen vor und an Ostern, waren die Autofahrer nicht aufmerksam genug. Sie fuhren am Stauende auf, kamen beim Abbremsen ins Schleudern, in Baustellenbereichen von ihren Fahrstreifen ab oder beschädigten andere Fahrzeuge beim Rangieren.

Am Abend verlor ein Autofahrer auf der A 7 bei Estenfeld ein Rad, das auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde und stieß dort mit einem Pkw zusammen. Am Samstagnachmittag platzte an einem Sattelzug ein Reifen. Zwei Pkw wurde durch herumliegende Reifenteile beschädigt. In beiden Fällen kamen die Beteiligten mit dem Schrecken davon.

Drei Autofahrer, am Karfreitagnachmittag und in den Nächten zum Samstag und zum Montag, kollidierten auf der A 3 und der A 7 mit Wildtieren. Zwei Rehe und und ein Dachs ließen dabei ihr Leben.

Gegen mehrere Fahrzeuge geprallt

Bei einem Unfall am Freitagvormittag auf der A 81 bei Kist wurden vier Personen verletzt. Ein 76-jähriger Autofahrer war bei dem Abbrems- und Ausweichmanöver mit seinem Kleinwagen ins Schleudern geraten und gegen mehrere Fahrzeuge geprallt. Eine junge Frau, die als Beifahrerin in einem Audi mitgefahren und schwerer verletzt worden war, musste notoperiert werden. Sie befindet sich jedoch außer Lebensgefahr. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kist waren vor Ort.

Keine gültige Fahrerlaubnis

Bei Kontrollen auf der A 3 stellten die Beamten der Autobahnpolizei mehrmals fest, dass Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaßen. So zogen sie am Donnerstagvormittag bei Geiselwind einen 3,5-Tonner mit 2,5-Tonner-Anhänger aus dem Verkehr. Der 40-jährige Fahrer besaß nicht die benötigte Fahrerlaubnis der Klasse BE. Auch ein 25-jähriger Gespannfahrer, den die Beamten in der Nacht zum Samstag anhielten, war nicht im Besitz einer solchen Fahrerlaubnis. Drei Autofahrer, die kontrolliert wurden, besaßen überhaupt keine gültige Fahrerlaubnis.

Außerdem erfuhren sie bei der Überprüfung von Fahrzeuginsassen, dass nach einigen der kontrollierten Personen wegen verschiedener Delikte gefahndet worden war.

Am Sonntagvormittag haben Autobahnpolizisten einen 21-jährigen und am Montagabend einen 19-jährigen Autofahrer, die augenscheinlich unter Drogeneinfluss standen, aus dem Verkehr gezogen. Hierüber wurde bereits bzw. wird separat berichtet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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