Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Wölfe besiegen die Frösche im Endspurt

DJK Rimpar Wölfe – SV Henstedt Ulzburg 29:27 (12:11)

Es war das erwartet schwere Spiel auf der Zielgeraden der zweiten Handball Bundesliga. Das Rimparer Überraschungsteam setzt sich, in ihrer erneut ausverkauften Heimspielstätte, auch gegen die spielstarken Nordlichter aus Henstedt Ulzburg durch und rückt damit, nach der Niederlage von Bittenfeld, auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Trotz flottem Beginn und der schnellen 3:1 Führung nach fünf Minuten, war früh erkennbar, dass es mit den Frogs eine ganz harte Nuss zu knacken galt, denn nur vier Zeigerumdrehungen später, holte Jens Thöneböhn mit seinem Treffer zum 3:4 die Führung auf die Seite der Gäste. Zwar egalisierte Wölfekapitän Stefan Schmitt umgehend, aber der SV HU blieb zunächst am Drücker. Der linke Rückraum strahlte bei der Heimsieben in dieser Phase nur wenig Gefahr aus und so dauerte es bis zur neunzehnten Spielminute, bis Sebastian Kraus die Führung beim 9:8 zurück zu den frenetisch angefeuerten Grün-Weißen holte. Zwei von Konstantin Madert parierte Strafwürfe halfen im Anschluss den Hausherren eine knappes 12:11 mit auf den Weg in die Kabine zu nehmen.

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Heißer Kampf auf Augenhöhe

Doch auch nach dem Seitenwechsel ging der heiße Kampf auf Augenhöhe mit gleichbleibender Spannung weiter. Steffen Kaufmann und Julian Bötsch erhöhten auf 14:12, doch nur zwei Minuten später glich Martin Larsen den Spielstand wieder aus. Der wurfstarke Tim Völzke, den die DJK Defensive sträflich oft unbedrängt abschließen ließ, brachte die Gäste beim 16:17 ein letztes Mal in Front, denn die Treffsicherheit von Dominik Schömig und Sebastian Kraus von der Siebenmeterlinie, sorgten schnell wieder für einen knappen Vorteil für die Wölfe.

Langsam machte sich nun auch die längere Bank der Hausherren in der anbrechenden Schlussphase bemerkbar. Steffen Kaufmann und Lars Spieß markierten mit ihren Toren zum 26:23 eine erste deutlichere Führung in der 54ten Minute. Als Kraus dann, bei noch 120 Sekunden auf der Uhr, zum vorentscheidenden 29:25 einnetzte, blieb den nie aufsteckenden Gästen lediglich noch Zeit für etwas Ergebniskosmetik, ehe sie sich mit leeren Händen auf die achtstündige Rückreise machen mussten.

Statistik:

Rimpar: Madert, Brustmann – L. Spieß 2, Kraus 7/5, Schmitt 3, Schömig 5/3, Bötsch 2, Schäffer 2, Kaufmann 7, Drude, T. Spieß, Winkler 1, Brielmeier, Sauer.
SVHU: Peveling, Schmidt – Bitterlich, Kibat 3/1, Karacic 1/1, Lauenroth 2/1, Völzke 8, Wendlandt 1, Schulze, Thöneböhn 3, Todosijevic 2, Laursen 3, Demovic 4.

Siebenmeter: DJK 8/8 – SVHU 5/3
Zeitstrafen: DJK 3 x 2min – SVHU 3 x 2min
Zuschauer: 923
Schiedsrichter: Oliver Frankholz / Philipp Frankholz

Spielfilm: 0:1, 3:1, 3:3, 4:5, 5:7, 7:7, 9:8, 10:10, 12:10, 12:11 (Halbzeit); 14:12, 14:14, 16:15, 16:17, 19:18, 21:19, 22:22, 24:23, 26:23, 27:25, 29:25, 29:27 (Endstand).

Dieser Artikel beruht auf einem Pressebericht der DJK Rimparer Wölfe.

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