Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

s.Oliver Baskets auch ohne Fenn siegreich gegen die Hamburg Towers

Play-offs, Baby!

In den K.O.-Runden der ProA müssen die s.Oliver Baskets als Erster der Saison gegen den Achtplatzierten, die Hamburg Towers, antreten. Als bessere Mannschaft erhielten sie das Heimrecht, weswegen das erste Spiel in der heimischen Turnhölle austragen wurde. In diesen Viertelfinals wird ein sogenanntes „best of 5“ gespielt. Jenes Team, das als erstes drei Siege einfährt, kommt in die nächste Runde und trifft dann auf den Sieger des Viertefinals Science City Jena vs. Gotha Rockets.

Ohne Fenn gegen Hamburg

Die erste Hiobsbotschaft verkündeten die Baskets 30 Minuten vor Spielbeginn beim Einlaufen der Spieler. Darren Fenn war erkrankt und die Würzburger mussten damit auf einen ihrer besten Scorer und Rebounder verzichten. Ein kleiner Trost war immerhin, dass Jeremy Dunbar wieder zurück im Team war und auch die Hamburger ebenfalls auf zwei ihrer Leistungsträger verzichten mussten. Für Fenn rückte John Florveus aus der ProB-Mannschaft in den Kader nach. In der Starting Five ersetzte Givens den krank gewordenen Center.

Knapper Rückstand nach 1. Viertel

Zunächst entwickelte sich in der dritten Minute eine gepflegte Spiellaune bei den Würzburgern, so dass der 3:6-Rückstand mit zwei Steals und Schnellangriffen in eine 7:6-Führung verwandelt wurde. Die nächsten Minuten waren auf beiden Seiten von Ballverlusten geprägt . Nur Spoden setzte mit seinem verwandelten Dreier einen kleinen Akzent. Viele Foulpfiffe der Schiris unterbrachen zu diesem Zeitpunkt den Spielfluss. Betz brachte die Würzburger dann am Ende des ersten Viertels mit 5 Punkten zum 15:10 wieder ins Spiel. Bis zur zweiminütigen Viertelpause lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch, der mit 17:18 überraschend für die Towers endete.

Harte Defense und viele Fouls

Nach zwei schnellen Aktionen konnten die Baskets zu Beginn des zweiten Viertel die Führung mit 22:20 wieder übernehmen. Dann folgte über lange Strecken eine Mischung aus hektischen Aktionen und knallharter Defense, die wiederum viele Foulpfiffe zur Folge hatte. Zwar war das für 3.140 Zuschauer nicht unbedingt sehenswert, aber die Zeiten des schönen Basketballs wandeln sich in den Play-offs eben in harten Kampf um. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause war es ausschließlich Ruben Spoden, der mit 8 Punkten den Würzburgern eine 32:26 Führung verschaffte. Die letzten gestoppten 0,9 Sekunden dauerten dann gute 5 Minuten, da schließlich noch die restlichen Auszeiten aufgebraucht werden mussten.

[adrotate banner=“118″]

Baskets setzen sich ab

Ganze vier Minuten mussten die Hamburger in der zweitenHalbzeit auf weitere Punkte warten, nachdem sie nur acht Zähler im zweiten Viertel erzielten. Die Würzburger hingegen punkteten trotz andauernde Spielhärte und behielten die Führung mit 39:31. Auch wenn die Towers ihre Offensivleistung etwas verbesserten, konnten die Baskets ihre Führung ausbauen. Erst Carlos Medlock und am Ende Jason Dourisseau punkteten zum Stand von 53:39 vor dem letzten Viertel.

73:55-Sieg

Im letzten Viertel wurden die Baskets ihrer Favoritenrolle nun gerecht. Die Spannung, die das erste und vielleicht noch zweite Viertel vermuten ließen, war nun endlich verflogen. Die Akteure der Baskets begannen nun auf dem Feld befreit aufzuspielen und trafen immer öfter das Ziel. Hamburg setzte sich nur selten zur Wehr. Mit einer 18-Punkte-Führung zwei Minuten vor Spielende glaubte wohl kaum einer, dass diese Sieg noch zu nehmen war. Gut eine Minute vor Schluss stimmten die Würzburger Fans beim Spielstand von 70:50 bereits die Siegeshymnen an. Die Partie endete schließlich mit 73:55.

Die Baskets starten somit siegreich in die berüchtigte Play-Off-Zeit, haben die Gewissheit auch einmal den Ausfall von Darren Fenn zu kompensieren und liegen voll im Soll beim geplanten #WueComeback.

Würzburgs Beste

Das Team bot eine ausgeglichene Leistung. Zu den besten Spielern aus Würzburg gehörten

  • Jason Dourisseau (15 Punkte)
  • Carlos Medlock(14 Punkte, 6 Assists)
  • Ruben Spoden (11)
  • Sebastian Betz (7, 7 Rebounds)

Sportergebnisse per Push aufs Handy

Erhalte die Spielergebnisse der s.Oliver Baskets, Würzburger Kickers und Rimparer Wölfen direkt nach Spielende als Push-Meldung auf Dein Smartphone:  Jetzt kostenlos die App von Würzburg erleben laden. 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT