Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wichtige Zusammenarbeit: Brandschutzerziehung im Kindergarten

Feuerwehr Würzburg und Kindergärten arbeiten Hand in Hand

„Hier ist der Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst, was kann ich für Sie tun?“ – „Hallo hier ist Tom, bei mir daheim brennt es.“ – „Wo wohnst du?“ – „Daheim.“ – „In welcher Straße?“ – „Das weiß ich nicht…“ 

Ein Notruf und keiner weiß, wo es brennt. Doch was kann dagegen getan werden? Wie verhält man sich im Notfall? Was brennt und wie löscht man ein Feuer? Diese und weitere Themen beschäftigten zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Würzburger Kindergärten bei einem Workshop der Feuerwehr Würzburg mit dem Thema „Brandschutzerziehung im Kindergarten“.

Ermöglicht wurde der Workshop durch das Mitwirken der Brandschutz-erzieher/innen der Freiwilligen Feuerwehren Lengfeld und Rottenbauer, der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg sowie den zuständigen Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr.

Bei der Organisation und der Durchführung des Workshops wurde die Berufsfeuerwehr durch das Jugend-, Familien- und Sozialreferat der Stadt Würzburg unterstützt.

Großes Interesse am Workshop

Sozialreferentin Dr. Hülya Düber begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit dem Direktor der Feuerwehr Würzburg Herrn Harald Rehmann und betonte die Wichtigkeit der Brandschutzerziehung bereits im frühen Kindesalter. Das große Interesse am Workshop zeigt die hohe Bedeutung des Themas Brandschutzerziehung, denn nur so lässt sich schnelles und sicheres Handeln sicherstellen.

Eigenständige Unterweisungen

Da es der Berufsfeuerwehr aufgrund der hohen Anzahl an Kindergärten nicht möglich ist, jeden von ihnen persönlich zu besuchen und die Kinder über die Gefahren des Feuers, die sichere Nutzung von Feuerquellen und das Verhalten im Brandfall aufzuklären, wurde der Workshop „Brandschutzerziehung im Kindergarten“ durchgeführt. Die Erzieherinnen und Erzieher sollen nun in der Lage sein, die Kinder in ihren Einrichtungen eigenständig zu unterweisen.

Die Brandschutzerziehung unterscheidet sich heute wesentlich vom früher viel gelehrten Spruch: „Messer, Schere, Feuer, Licht – ist für kleine Kinder nicht!“ Heutiges pädagogisches Mittel der Brandschutzerziehung ist es hingegen, Verbote durch Gebote zu ersetzen. Dies soll durch den sicheren Umgang mit dem Thema Feuer umgesetzt werden. Doch nicht nur für den Brandfall, sondern auch für medizinische Notfälle erlernen die Kinder den Notruf. Hauptaugenmerk wurde auf die spielerische Umsetzung des Absetzens eines Notrufes gelegt.

Zur Abrundung der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen bietet die Berufsfeuerwehr Würzburg Führungen durch die Hauptfeuerwache an.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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