Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Neues Lehrangebot an der Uni Würzburg

IHK begrüßt Studiengang Wirtschaftsjournalismus

Die Universität Würzburg bietet ab dem Sommersemester Wirtschaftsjournalismus als Schwerpunkt in den Master-Studiengängen Economics und Medienkommunikation an. Die IHK Würzburg Schweinfurt gehört zum Kreis der Förderer des neuen Studienganges und begrüßt das neue Angebot als praxisorientierte Stärkung der Lehre in der Region.

Fundierte Berichterstattung wichtiger als je zuvor

Spätestens seit der Finanzkrise 2008/2009 werden wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Zusammenhänge öffentlich stärker diskutiert. Die Wirtschaftskrise und der Aufschwung danach haben auch einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, wie stark Wohlstand in Europa von einer funktionierenden Wirtschaft abhängt. „Eine fundierte Berichterstattung über wirtschaftliche Zusammenhänge ist deshalb heute wichtiger als je zuvor“, findet IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Ralf Jahn.

Die IHK hat daher gemeinsam mit anderen Förderern die Einrichtung einer neuen Stiftungsprofessur „Wirtschaftsjournalismus“ an der Universität unterstützt. So können künftig an der Uni Würzburg ein neuer Schwerpunkt im wirtschaftswissenschaftlichen Master-Studium „Economics“ und ein neues Nebenfach im Master-Studium der Medienkommunikation unterrichtet werden.

Mitarbeit am IHK-Magazin „Wirtschaft in Mainfranken“

„Der Bedarf an kompetenter Recherche und verantwortlicher Aufbereitung ist groß.“, so Jahn. Denn wer heute als Wirtschaftsjournalist arbeiten möchte, müsse nicht nur sein Handwerk beherrschen, sondern auch wissen, wie die mittelständisch geprägte deutsche Unternehmenskultur funktioniert und welche Sorgen und Nöten die Firmen im täglichen Wettbewerb umtreiben.

Das neue Angebot verbindet eine volkswirtschaftliche Ausbildung mit medienwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen und einer stark praxisbezogenen Ausbildung im Wirtschaftsjournalismus. Bei diesem Praxisbezug wird auch die IHK mitwirken und Studenten die Möglichkeit geben, am monatlich erscheinenden IHK-Magazin „Wirtschaft in Mainfranken“ mitzuarbeiten. „Wir finden es gut, wenn künftig auch Studenten in Mainfranken aktuelle Wirtschaftsprobleme reflektieren und in praktische journalistische Arbeit umsetzen können.“, so Jahn.

20 Studierende pro Jahr aufgenommen

Das neue Angebot sei ein „zusätzliches Attraktivitätsmerkmal für die Universität Würzburg“ und helfe damit auch der Region Mainfranken, sagt Professor Ralf Jahn, Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt. Es könne junge Menschen dazu animieren, sich für ein Studium in Würzburg zu entscheiden und nach Abschluss in den hiesigen Unternehmen einen Arbeitsplatz zu finden. 20 Studierende werden pro Jahr in den neuen Studienschwerpunkt Wirtschaftsjournalismus aufgenommen – zwölf aus dem Masterstudiengang „Economics“ und acht, die sich für den Master „Medienkommunikation“ eingeschrieben haben. Sie erwartet eine Ausbildung über vier Semester, die crossmedial orientiert ist und sowohl Print, wie auch Hörfunk, Fernsehen und Internet umfasst.

Zahlreiche Unterstützer

Finanziert wird die Stiftungsprofessur von der Vogel Stiftung Dr.Eckernkamp, der IHK Würzburg- Schweinfurt, der Sparkasse Mainfranken und der Universität Würzburg. Unterstützt wird sie auch vom Universitätsbund Würzburg. Der Inhaber der Stiftungsprofessur ist Kim Otto. Der Journalist arbeitet seit 2001 für das ARD-Magazin „Monitor“ und hat bisher an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln gelehrt. 

Bewerbung

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2015 für das Wintersemester 2015/16, die Bewerbung ist voraussichtlich ab Mitte Mai über das Online- Masterbewerbungsportal der Universität Würzburg möglich. Information: Radu Ferendino, IHK, Tel. 0931 4194-319, E-Mail: radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de oder im Internet.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg

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