Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Geheimnisse: Einstiges Gefängnis

Ägyptischer Bau

Das Jugendkulturhaus Cairo in der Würzburger Zellerau wurde 1810 von dem Baumeister Peter Speth entworfen und diente als Militärverpflegungskommission. Ab 1849 wurde es dann zum Zuchthaus für Militärsträflinge, die aus dem benachbarten Königshaus stammten. Einige Jahre später, im Jahr 1857, verwandelte man den Bau in ein Gefängnis für weibliche Strafgefangene. Da es allerdings so viele gesetzlose Frauen in Würzburg gab, wurde ein Nebenbau dazu gekauft und das Zuchthaus schon nach vier Jahren erweitert.

Vom Blitz getroffen

Die Götter waren wohl zornig auf all die Halunken und so schlug am 12. September 1869 der Blitz in das Gefängnis ein und das Feuer zerstörte einige Teile des Gebäudes. Nachdem 1909 das Gefängnis verlegt wurde, hielt eine Zuchtanstalt für schwer erziehbare Kinder Einzug. Heute befindet sich das Jugendkulturhaus Cairo in dem Gebäude, der Name ist an sein Aussehen angelehnt.

Die Antwort auf das Geheimnis

Warum das ehemalige Zuchthaus wie ein ägyptischer Bau aussieht und was die 10 Gebote damit zu tun haben, könnt Ihr in dem Buch  “Würzburger Geheimnisse”von Eva-Maria Bast und Heike Thissen nachlesen. Die Autorinnen erzählen 50 lesenswerte Geschichten aus der Main-Metropole, die Ihr sicher noch nicht alle kanntet.

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