Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„SPD im Salto rückwärts“

Zur Pressemitteilung der SPD „SPD lehnt Anbau am Theater ab“: 

Gegen eine massive Bebauung des Theatervorplatzes

Mit Unverständnis nimmt der Arbeitskreis Schule und Bildung der CSU zur Kenntnis, dass sich der Vorsitzende der Würzburger SPD, zeitgleich Kultur- und Schulreferent der Stadt Würzburg, Muchtar Al Ghusain, bereits jetzt gegen eine massive Bebauung des Theatervorplatzes ausspricht bevor überhaupt die Pläne zur Machbarkeit dazu bekannt sind. Er selbst habe für eine Machbarkeitsstudie für 160 000 € geworben und zugestimmt, warum er jetzt das Ergebnis nicht mehr abwarten will, wird sein Geheimnis bleiben. Der SPD Vorsitzende Al Ghusain lehnt die Studie ab, die der Kulturreferent Al Ghusain gefordert hat.

Finanzpolitisch unverantwortlich

Das ist finanzpolitisch unverantwortlich und kulturpolitisch planlos, so Stadträtin Judith Jörg, Vorsitzende des AK Schule und Kultur: „Es schadet dem konstruktiven und glaubwürdigen Dialog, wenn von gemeinsamen Beschlüssen schon vor Bekanntwerden der Ergebnisse wieder abgerückt wird.“ Zustimmung erhält Jörg von ihrer CSU Stadtratsfraktion. „Dies passe aber in den Modus der Totalopposition der SPD“, so CSU-Fraktionsvorsitzende Christine Bötsch. Im Januar war die SPD für einen Bürgerentscheid, heute ist sie gegen einen, dann wirbt die SPD lange für einen Teilerhalt der Schule, nun ließe Al Ghusain durchblicken, dass er die Schule insgesamt erhalten möchte.“

CSU Stadtratsfraktion unterstützt Ratsbegehren

Die SPD sei unzuverlässig geworden und habe sich wohl zum Ziel gesetzt, dass in dieser Legislaturperiode keine Stadtentwicklung passiere“ so Jörg und Bötsch weiter. Die CSU Stadtratsfraktion unterstütze nachhaltig das von Oberbürgermeister Christian Schuchardt vorgelegte Ratsbegehren und die Durchführung eines Bürgerentscheids. Nach 8 Jahren Diskussionen und Planungen ist es an der Zeit, mit dem Bürgerentscheid einen Prozeß einzuleiten, der dem Stadtrat und einem möglichen Investor Planungssicherheit gibt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Arbeitskreises Schule und Bildung der CSU. 

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