Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

ICE muss wegen Randalierer außerplanmäßig in Kitzingen halten

Ohne Ticket, dafür hoch aggressiv

KITZINGEN. Heute Morgen (30. März) musste ein ICE auf dem Weg von Würzburg nach Nürnberg einen außerplanmäßigen Halt einlegen. Ein 45-Jähriger randalierte in dem Zug, sodass ihn eine Polizeistreife am Bahnhof Kitzingen aus dem Zug holen musste.

Mit jeder Menge Wut im Bauch, aber dafür ohne Ticket stieg ein 45-Jähriger heute Morgen in Würzburg in den ICE, dessen nächster Halt der Nürnberger Hauptbahnhof sein sollte. Stattdessen musste der Zug einen außerplanmäßigen Halt in Kitzingen einlegen. Kurz nach der Abfahrt hatte der Mann begonnen, im Zug zu randalieren. Da er nicht zu bremsen war, entschloss sich der Zugchef dazu, ihn von der Weiterfahrt auszuschließen. Am Bahnhof Kitzingen verbrachte eine Streife der Landespolizei den 45-Jährigen aus dem Zug.

In Klinikum untergebracht

Die für die weiteren Ermittlungen zuständige Bundespolizei übernahm den Randalierer und brachte ihn für die weiteren Maßnahmen zur Dienststelle in Würzburg. Den 45-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Leistungserschleichung.

Auf Grund des desolaten Gesamtzustandes des Mannes ließ ihn das Ordnungsamt der Stadt Würzburg durch einen Amtsarzt untersuchen und auf Grund der Diagnose in einem Klinikum unterbringen, wo er nun behandelt wird.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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