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Spitzenreiter s.Oliver Baskets: Vor den Playoffs im Rhythmus bleiben

Am letzten Spieltag beim TEAM EHINGEN URSPRING

Während in anderen Hallen der Liga noch um die beste Ausgangsposition für die in einer Woche beginnenden Playoffs gekämpft wird, geht es für die s.Oliver Baskets und ihre Gastgeber am letzten Spieltag der ProA-Hauptrunde sportlich um nichts mehr: Der Spitzenreiter ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Talentschmiede des TEAM EHINGEN URSPRING zu Gast. Die Partie wird als Livestream auf sportdeutschland.tv übertragen.

Mit guter Leistung verabschieden

„Für Ehingen ist es das letzte Spiel in der ProA, sie werden sich sicher mit einer guten Leistung verabschieden wollen. Wir wollen in unserem Rhythmus bleiben und mit einem Sieg in die Playoffs gehen“, sagt s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley.

Abstieg frühzeitig besiegelt

Die Spielgemeinschaft der Ehinger „Steeples“ mit der Urspringschule muss sich nach vielen unglücklichen Niederlagen in einer verkorksten Saison aus der ProA verabschieden. Nur sechs Erfolge gelangen dem Schlusslicht an den ersten 29 Spieltagen. Vor allem wegen der eklantanten Auswärtsschwäche (1 Sieg / 14 Niederlagen) war der Abstieg frühzeitig besiegelt.
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Erster Sieg erst am 9. Spieltag

Erst am 9. Spieltag holten die Steeples ihren ersten Sieg. Vom schlechten Saisonstart mit nur zwei Siegen aus den ersten zwölf Partien erholte sich die junge Mannschaft nicht mehr. Bereits am dritten Spieltag war Ehingen in der Würzburger s.Oliver Arena zu Gast – beim 81:72-Erfolg der s.Oliver Baskets überzeugten bei den Gästen vor allem Power Forward Patrick Simon (21 Punkte / 5 Dreier) und die beiden jungen deutschen Mahir Agva (13 Punkte / 12 Rebounds) und Joey Ney (12 Punkte / 4 Assists).

„Youngster des Monats“: Mahir Agva

Der erst 18 Jahre alte Center Mahir Agva ist mit 13,6 Punkten und 8,7 Rebounds pro Spiel nicht nur bester Rebounder und Punktesammler beim Schlusslicht, sondern auch einer der besten deutschen Spieler der Liga. Im November, Dezember und Februar wurde Agva dank seiner starken individuellen Leistungen jeweils zum „Youngster des Monats“ gewählt – ein Novum in der ProA. Auch das Ausländer-Trio Patrick Simon (12,4 Punkte / 43,4 Prozent Dreierquote), Devon Moore (12,4 Punkte / 6,6 Assists) und Jarrad Weeks (11,9 Punkte pro Spiel) trifft im Schnitt zweistellig für die Steeples.

Drei mögliche Gegner im Viertelfinale

Unmittelbar nach Spielende in der Ehinger Längenfeldhalle wird sich Baskets-Headoach Doug Spradley nach den anderen Ergebnissen des Spieltags erkundigen – erst dann wird nämlich feststehen, auf wen er und sein Team im Playoff-Viertelfinale treffen werden. Zur Auswahl stehen mit Heidelberg, Essen und Hamburg noch drei mögliche Kandidaten. Nur die ETB Wohnbau Baskets Essen sind neben einem eigenen Heimsieg gegen RASTA Vechta auf Schützenhilfe anderer Clubs angewiesen, wenn sie Tabellenplatz acht noch verlassen wollen.

Tickets für Playoffs noch erhältlich

Den Hamburg Towers (in Chemnitz) und den MLP Academics Heidelberg (in Kirchheim) reicht jeweils ein Sieg, um nicht am Ostersamstag (4. April, 19 Uhr) zum ersten Spiel des Viertelfinales in der s.Oliver Arena antreten zu müssen. Tickets für Spiel 1 und Spiel 3 (10. April, 19:30 Uhr) der Viertelfinal-Serie sind im Vorverkauf bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße 28 und im Online- Ticketshop bei CTS Eventim noch verfügbar. Spiel 2 der Serie findet am Ostermontag auswärts statt.

Stefan Jackson kehrt zur Reha in die USA zurück

Nur vier Spiele konnte Stefan Jackson in der laufenden Saison für die s.Oliver Baskets bestreiten. Nach einer erneuten Operation seinem verletzten Knie wird er am kommenden Dienstag in seine Heimat zurückkehren und dort seine Rehabilitation fortsetzen.

Der Abschiedsgruß des 29-Jährigen: „Vielen Dank an die Würzburger Fans für ihre tolle Unterstützung für mich und die gesamte Mannschaft. Ich wünsche meinen Teamkollegen alles Gute für die Playoffs. Ich bin stolz darauf, was sie bisher erreicht haben und habe keine Zweifel daran, dass sie die Meisterschaft gewinnen werden.“

„Ich hatte große Hoffnungen für diese Saison“

„Ich hatte große Hoffnungen für diese Saison und wollte mit den s.Oliver Baskets die Meisterschaft gewinnen. Leider konnte ich der Mannschaft wegen meiner Verletzung nicht helfen. Auch wenn wir fast alle Spiele gewonnen haben ist es frustrierend, immer nur an der Seitenlinie zu sitzen und nicht selbst eingreifen zu können“, sagt Stefan Jackson: „Ich bin den Verantwortlichen der s.Oliver Baskets sehr dankbar, auch den Ärzten und Physiotherapeuten. Sie haben dafür gesorgt, dass ich die bestmögliche medizinische Versorgung erhalte, das weiß ich zu schätzen. Ich bin jetzt drei Mal operiert worden und werde zuhause in den Vereinigten Staaten in der Reha daran arbeiten, in ein paar Monaten hoffentlich wieder auf dem Feld zu stehen.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der s.Oliver Baskets. 

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