Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Detox in der Modewelt: H&M und Zara produzieren giftfrei

Greenpeace fordert giftfreie Mode

Seit 2011 setzt sich die Umweltorganisation Greenpeace im Rahmen der „Detox“ Initative für die Produktion giftfreier Mode ein. Mode- und Textilunternehmen sollen bei der Herstellung ihrer Erzeugnisse auf gefährliche chemische Stoffe verzichten und somit zum Schutz der Umwelt beitragen. Jetzt wurden erneute Untersuchungen durchgeführt – mit überraschenden Ergebnissen, die auch für uns Würzburger interessant sind. Zumindest für diejenigen unter uns, die Wert auf umweltbewusste Mode legen.

H&M und Zara zeigen sich vorbildlich

Wer ab sofort unstillbare Lust auf eine Shopping-Tour im H&M oder Zara in Würzburg verspürt, kann dort auch nun guten Gewissens einkaufen gehen. Zumindest bezüglich der Umweltfreundlichkeit, gibt es laut Greenpeace keine Bedenken. „H&M HAT SICH MIT SEINEN MASSNAHMEN FÜR GIFTFREIE MODE AN DIE SPITZE DER BEWEGUNG GESETZT“, heißt es auf der Webseite der Detox-Kampagne. Demnach wird H&M zu den Detox-Trendsettern zugeordnet. Aber auch Zara, C&A, Esprit und viele weitere Modeunternehmen gehören zu den Trendsettern und zeigen, dass sie Detox und somit auch die Umwelt Ernst nehmen.

Teure Luxusmarken entgiften nicht

Erstaunlicherweise schließen sich teure Marken, wie Armani, Dolce & Gabbana oder Versace der Detox-Bewegung nicht an. Auch die Sportmarke Nike produziert nicht giftfrei. Greenpeace bezeichnet diese „giftigen“ Textilfirmen  als „unmodern“ und „dumm“. Mal sehen wie lange diese Marken noch brauchen um auf giftfreie Produktion umzusteigen oder ob sie es überhaupt jemals tun werden.

Trendsetter, Greenwasher, Schlusslichter

In dieser neuen Untersuchung teilte Greenpeace die untersuchten Modefirmen in die Kategorien „Trendsetter“, „Greenwasher“ und „Schlusslichter“ ein. Trendsetter erfüllen, wie der Kampagnenseite zu entnehmen, folgende Kriterien: Zum einen eliminieren sie giftige Chemikalien und ersetzen diese durch sichere Alternativen, zum anderen veröffentlichen sie Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien. Greenwasher hingegen erfüllen lediglich die Eliminierung gefährlicher Giftstoffe. Die Schlusslichter sind diejenigen Modefirmen, die sich noch nicht zu Detox verpflichtet haben.

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