Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Sprengmeister mit drei Tonnen Sprengstoff unterwegs

Mit Sprengstoff und Zündern unterwegs

ROTTENDORF, LKR. WÜRZBURG. Leichtsinnig und alles andere als vorschriftsmäßig hatte am Mittwochvormittag ein Sprengmeister aus dem Raum Schwäbisch Hall seinen 12-Tonner beladen. Auf der B 8 bei Rottendorf fiel der Lkw Beamten der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried auf. Diese stellten zu dem erheblichen Ladeverstoß Unregelmäßigkeiten bei den Beförderungspapieren und fehlende Schutzausrüstung fest.

Gefährliche Fracht

Ein Steinbruch Nahe Würzburg war Fahrziel des Sprengmeisters, der eigentlich für Gefahrguttransporte ausgebildet ist. Drei Tonnen gewerblicher Sprengstoff waren als Arbeitsmaterial auf der Ladefläche. Die dazugehörigen Zünder lagen unmittelbar daneben.

Gefahrgutkontrolltrupp lässt umladen und leitet Verfahren ein

Allerdings müssen diese, um eine unbeabsichtigte Entzündung zu verhindern, zwingen in einer Schutzkiste oder in einem abgetrennten Abteil aufbewahrt werden. Da beides nicht vorhanden war, wurde die Ladung auf polizeiliche Anordnung getrennt und in verschiedenen Fahrzeugen zum Steinbruch transportiert. Der Sprengmeister muss mit einer Strafe im vierstelligen Bereich rechnen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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