Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Kontaktlinsen – Warum müssen sie überhaupt angepasst werden?

Kein Auge gleicht dem anderen

Kein Auge gleicht dem anderen und jedes ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Sie unterscheiden sich in der Hornhautwölbung, Größe, Lidöffnung, im Stoffwechsel und natürlich in den Seheigenschaften. Deswegen blicken Euch die Kontaktlinsenanpasser von unserem Partner Kresinsky zuallererst einmal tief in die Augen.

Beim Augenvorsorge-Check wird der Augeninnendruck mit einem Non-Contact-Tonometer kontrolliert, die Hornhaut mit einem Videokeratographen dreidimensional vermessen, die ideale Sehschärfe festgestellt und der vordere Augenabschnitt mit einer Videospaltlampe untersucht.

Analyse der individuellen Sehanforderungen

Daraufhin werden Eure individuellen Sehanforderungen, Eure Vorlieben, Hobbys und Lebensumstände analysiert und mit den möglichen Kontaktlinsenoptionen abgestimmt. Nachdem Euer persönlicher Linsenfavorit gefunden wurde, testet Ihr diesen in Eurem Alltag. Bei den folgenden Augenkontrollen und -checks, wird Euch die höchstmögliche Absicherung gegeben, damit Ihr hoffentlich ein Leben lang ohne Komplikationen Kontaktlinsen tragen könnt. Konzepte wie das Kresinsky Vision Care System ermöglichen ein sorgenfreies und sicheres Tragen der Kontaktlinsen.

Kontaktlinsen – Was gibt es für Unterschiede?

Generell gibt es zwei unterschiedliche Produktgruppen, die sich in weiche und harte/formstabile Kontaktlinsen aufteilen lassen.

Harte/Formstabile Kontaktlinsen

Individuelle Linsen

Werden gezielt für den jeweiligen Träger gefertigt. Durchschnittlich werden sie ein Jahr lang getragen. Dabei gibt es die verschiedensten Möglichkeiten wir beispielsweise Ortho-K-Kontaktlinsen. Diese setzt man sich vor dem Schlafen gehen ein. Am Morgen werden sie herausgenommen und durch eine Umformung der Hornhaut wird so tagsüber ein Sehen ohne Korrektur möglich. Eine ideale Variante für all diejenigen, die sich nicht operieren lassen wollen, aber tagsüber ein klares Sehen benötigen und frei von Brille und Kontaktlinsen sein möchten. Zudem finden formstabile Kontaktlinsen auch häufig ihren Einsatz bei Hornhautveränderungen (Keratokonus), sowie bei Hornhauttransplantationen (Keratoplastik).

Weiche Kontaktlinsen

Tageslinsen

Ideal für flexibles Tragen. Je nach Bedarf kann man sich unabhängig von Tragezeiten die Kontaktlinsen einsetzen und bis zu 24 Stunden oder auch nur für „gewisse Stunden“ komfortabel und bequem das brillenfreie Sehen genießen. Selbst bei Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit. Das Beste daran: Null Pflege bei flexibler Verwendung und höchste Sicherheit durch einzelne, steril verpackte Linsen.

14-Tageslinsen

Im Vergleich zu Monatslinsen bieten diese eine höhere Sicherheit durch ein kürzeres Trageintervall. Die Linsen sind aus extrem sauerstoffdurchlässigem Silikonhydrogel. Selbst sensible Augen können aufatmen und scharf sehen. Zu jeder Zeit, auch über Nacht, bei fast allen Fehlsichtigkeiten.

Monatslinsen

Mit den Monatslinsen aus besonders weichem, feuchtigkeitsspendendem Material bleibt kein Auge trocken. Sie sind für alle Fehlsichtigkeiten geeignet und können in der Regel problemlos über eine Zeitspanne von 16 Stunden getragen werden.

3-Monats- bis hin zu 1-Jahreslinsen

Diese spielen heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Sie werden nur in gezielten Fällen eingesetzt, bei denen keine anderen Korrekturmöglichkeiten gegeben sind.

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