Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Junge Liberale stehen hinter dem Oberbürgermeister

Junge Liberale halten Kritik am OB für absurd

Die Jungen Liberalen Würzburg halten die Kritik am Oberbürgermeister Schuchardt wegen der Demonstration „Würzburg ist bunt“ für absurd. Sie stellen sich klar hinter den OB und die Ziele des Aktionsbündnisses. Die Antifa gehört klar und deutlich nicht zu der Gruppe des Oberbürgermeisters.

Vorsitzender der Julis bezieht Stellung

Dazu erklärt der Vorsitzende der JuLis Würzburg Florian Kuhl: „Es gab ein breit organisiertes Bündnis von Demokraten , die gegen den „Nazi-Aufmarsch“ demonstriert haben und für Menschenrechte und Toleranz eintreten. An der Seite erscheinen dabei ein paar Antifa-Leute, die sich dazu drängen wollen, aber offensichtlich nicht dazugehören. Sicherlich ist dies nicht in Ordnung, aber ein Abbruch der Demonstration wäre das völlig falsche Signal gewesen.

Weg der Toleranz

Dem Oberbürgermeister nun vorzuwerfen, er würde gemeinsame Sache mit Linksextremen machen ist schlicht lächerlich, noch dazu, nachdem er sich von der linken Splittergruppe bereits deutlich distanziert hat. Die JuLis Würzburg finden es gut, dass das Bündnis seinen Weg der Toleranz weitergegangen ist und die „Antifa“ dabei ignoriert, wie es sich gehört. Schließlich ist jeder Extremist Mist!“

JuLis für ein Vermummungsverbot

An der Kundgebung nahmen zahlreiche Verbände – von Gewerkschaften bis hin zu Studentenverbindungen teil – auch die FDP zeigte klar Flagge gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. „Ein besseres Signal sei es, so Kuhl, sich darüber zu unterhalten, wie man in Zukunft ein solches ungewolltes Aufeinandertreffen vermeiden könne. „Natürlich muss auch in Würzburg das Vermummungsverbot durchgesetzt werden. Dass dies nicht der Fall war, kann man dem OB aber nicht anlasten“, sagt Kuhl.

„AfD blamiert sich auf voller Linie“

„Es gab und gibt keine Zusammenarbeit mit Linksradikalen. Diese sind schließlich genauso schädlich für unsere Demokratie wie das rechtsradikale Spektrum.“ Die AfD wiederum habe mit ihren Aussagen vor allem eines erreicht, so Kuhl: „Sich auf vollster Linie blamiert!“

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung der JuLis Würzburg.

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