Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

13-Jährige Ausreißerin beschäftigt Bundes- und Landespolizei

Am Bahnhof in Würzburg übergeben

MÜNCHEN/WÜRZBURG. Eine 13-Jährige aus dem Landkreis Passau hat am Samstag (21. März) sowohl die Bundes- als auch Landespolizei in Bayern beschäftigt. Durch gemeinsame Fahndungsmaßnahmen konnten Bundespolizisten die Ausreißerin am Würzburger Hauptbahnhof in Obhut nehmen und an die besorgten Eltern übergeben.

Im Zug unterwegs

Gegen 8 Uhr meldeten sich die Eltern der 13-Jährigen bei der Polizeiinspektion Vilshofen und gaben an, dass ihre Tochter verschwunden sei. Im Rahmen der folgenden Ermittlungen konnten die Beamten den Reiseweg der Ausreißerin feststellen. Die Ausreißerin war mit dem Zug unterwegs, um einen Bekannten im Landkreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) zu besuchen.

Mit diesem Wissen informierten die Beamten die Bundespolizei, welche umgehend im Münchner Hauptbahnhof sowie auf den betroffenen Bahnstrecken die Fahndung aufnahm. Auch das Personal der in Frage kommenden Züge informierten die Bundespolizisten über die Ausreißerin – mit raschem Erfolg.

Zugchefin erkennt Ausreißerin

Die Zugchefin eines ICE in Richtung Würzburg erkannte die 13-Jährige gegen 12 Uhr kurz hinter Nürnberg im Zug und meldete dies der Bundespolizei, die das Mädchen beim folgenden Halt in Würzburg in ihre Obhut nahm. Die Beamten informierten umgehend die besorgten Eltern, sodass der Vater seine Tochter am Nachmittag in der Dienststelle der Bundespolizei wieder in die Arme schließen konnte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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