Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Mozartfest präsentiert sich in Berlin

300 Vertreter aus Kultur, Medien Politik und Wirtschaft

Am vergangenen Mittwochabend präsentierte sich das Mozartfest Würzburg in der Bayerischen Vertretung in Berlin vor rund 300 Vertretern aus Kultur, Medien, Politik und Wirtschaft. Einen musikalischen Ausblick auf das kommende Mozartfest bot der eigens aus Paris angereiste französische Geiger und ECHO-Klassik-Preisträger Renaud Capuçon. Gemeinsam mit Pianistin Alina Azario spielte er Werke von Mozart und Massenet und wurde vom Publikum begeistert gefeiert. Capuçon ist „Artiste étoile“ des diesjährigen Mozartfestes und wird in mehreren Konzerten und im MozartLabor zu erleben sein.

Neu kreierte Mozartfest-Kaffeepraline

Politisch prominent eröffnet wurde der Abend durch die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Sie versprach „himmlische Genüsse für den Frühsommer in Würzburg“. Dazu passend wurde den Gästen eine neu kreierte Mozartfest-Kaffeepraline gereicht. „Große Kunst findet nicht nur in großen Städten und großen Sälen statt – das beweisen das Mozartfest Würzburg und auch die Stadt Würzburg Jahr für Jahr wieder,“ warb auch Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

Mozart – Was heißt hier Klassik?“

Das bestätigte anschließend Mozartfest-Intendantin Evelyn Meining mit der Vorstellung des Programms 2015. Das Festival steht unter dem Motto „Mozart – Was heißt hier Klassik?“ und bietet vom 22. Mai bis zum 28. Juni über 60 Veranstaltungen, darunter Konzerte mit internationalen Klassik-Stars wie Sopranistin Diana Damrau, deren Welt-Karriere in Würzburg begann. In klassischen Konzerten, Cross-over-Projekten und vor allem im MozartLabor wird das Festival-Thema interdisziplinär und generationenübergreifend beleuchtet. Einen Eindruck vom letztjährigen MozartLabor bekam das Berliner Publikum durch den Trailer zum Dokumentarfilm „MozartLabor“ der mehrfach ausgezeichneten Filmemacher Michael Wende und Andreea Varga. Der Trailer ist ab sofort auch online abrufbar.

Grußworte

Grußworte sprachen an diesem Abend auch Franz-Erich Kollroß, Vorsitzender der „Gesellschaft der Freunde des Mozartfestes e.V.“, sowie – als Stellvertreter der Medienpartner – Stefan Lang von Deutschlandradio Kultur. Kollroß betonte die Wichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements für die Kultur, während Lang die innovativen Programme lobte, die Grund für viele Konzert-Mitschnitte, darunter die Live-Übertragung des Eröffnungskonzertes, seien.

Auszüge aus Mozarts „Zauberflöte“

Zum Abschluss des Abends erklangen Auszüge aus Mozarts „Zauberflöte“, die in diesem Jahr in einer exklusiven konzertanten Produktion von der lautten compagney beim Mozartfest aufgeführt wird. Festival-Intendantin Meining schloss in Berlin mit den Worten: „In Würzburg spricht man ,Mozart, die Musiksprache der Welt.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Mozartfest Würzburg. 

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