Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Klare Würzburger Niederlage in Spiel eins des Achtelfinales

Die TGW Baskets Akademie verliert in Oldenburg

Die Playoff-Premiere der TG Würzburg Baskets Akademie in der ProB war eine klare Angelegenheit: Die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann Spiel eins der Achtelfinal-Serie in Oldenburg klar und deutlich mit 83:61. Top-Scorer der Begegung war Oldenburgs Spielmacher Preston Wynne mit 26 Zählern. Auf Würzburger Seite punkteten Donovan Morris (15), John Florveus (15) und Nico Brauner (13) zweistellig.

Guter Start für die Unterfranken

Der Start war gut für die playoff-unerfahrenen Unterfranken beim amtierenden Meister der ProB: Völlig ausgeglichen verliefen die ersten fünf Spielminuten, in denen noch beide Mannschaften Kapital aus ihren offensiven Möglichkeiten schlagen konnten: 16:17 lautete der Spielstand aus Sicht der Gastgeber in der 6. Spielminute. Doch dann war bei den Würzburgern im Angriff plötzlich der Wurm drin: In den folgenden rund acht Minuten fand der Ball nur noch bei einem Korbleger und zwei Freiwürfen von Christopher Wolf den Weg in den Oldenburger Korb. Das Resultat war ein 21:4-Lauf der gut aufgelegten Niedersachsen zum deutlichen Zwischenstand von 37:21. Vor allem auf die Treffsicherheit von Preston Wynne konnte sich die Heimmannschaft in dieser Phase verlassen – der Spielmacher traf drei Dreier und erzielte 11 der 21 Punkte.

Oldenburg deutliche überlegen

Beim Spielstand von 47:30 für Oldenburg wurden die Seiten gewechselt, und auch im dritten Viertel setzte sich die Überlegenheit des Tabellendritten der ProB Nord fort: Nachdem sich die Würzburger zunächst wieder auf elf Punkte Abstand heranarbeiten konnten (57:46, 26. Minute), beendete die Basket Akademie Weser-Ems das Viertel mit einem weiteren 12:1-Lauf zum 69:47 und hatte damit die Partie endgültig entschieden.

TGW-Trainer Sören Zimmermann zum Spiel:

„Es ist uns einfach nicht gut genug gelungen, die Oldenburger zu stoppen. Sie waren der erwartet starke Gegner und haben ihre Stärke auch von Anfang an gezeigt. Auch den Verlust von Leo Niebuhr haben sie gut weggesteckt. Wir haben in der ersten Halbzeit den Ball zu selten zum Korb gebracht. In der zweiten Halbzeit haben wir es versucht, dabei aber zu viele Fehler gemacht. Unsere Trefferquote war zu schwach, und im Rebound waren wir deutlich unterlegen – so hatten wir gegen Oldenburg keine Chance. Jetzt werden wir versuchen, unsere Fehler abzustellen in Spiel zwei ein anderes Gesicht zu zeigen. Wir wollen zuhause entweder ein drittes Spiel erzwingen oder wenigstens hoch erhobenen Hauptes auszuscheiden.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der s.Oliver Baskets. 

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