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Playoff-Vorbereitung in Cuxhaven und gegen Leverkusen

Noch vier Begegnungen in der ProA-Hauptrunde

Doppel-Spieltage mit zwei Partien innerhalb von weniger als 48 Stunden sind eine gute Vorbereitung auf die Playoffs, sagt s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley. Insofern kommt das Wochenende gerade recht: Nach der längsten Auswärtsfahrt der Saison an die Nordseeküste tritt der Spitzenreiter am Freitag um 20 Uhr bei den Cuxhaven BasCats an. Am Sonntag um 17 Uhr ist dann der deutsche Rekordmeister Bayer Leverkusen in der s.Oliver Arena zu Gast. Für das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde gibt es noch Tickets aller Kategorien im Vorverkauf und an der Tageskasse.

Würzburger Gegner im Abstiegskampf

Für beide Würzburger Gegner des Wochenendes geht es an den letzten vier Spieltagen der Hauptrunde noch um alles im Abstiegskampf – entsprechend ist weder in Cuxhaven noch gegen die „Riesen vom Rhein“ ein Spaziergang zu erwarten. Vor allem die Norddeutschen haben nach großen Problemen in der ersten Saisonhälfte die Wende geschafft und sich mit sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen aus dem Tabellenkeller herausgearbeitet.

US-Spielmacher Brandon K. Johnson

Der BasCats-Aufschwung ist vor allem mit einem Namen verbunden: US-Spielmacher Brandon K. Johnson traf als Neuzugang vor dem 17.Spieltag in Cuxhaven ein und ist mit 25,3 Punkten pro Partie, einer fast 50-prozentigen Dreierquote sowie 5,6 Korbvorlagen und 4,6 Rebounds pro Spiel zweifellos einer der stärksten Spieler der ProA. Neben dem 28-Jährigen kommt bei Cuxhaven nur noch Bill Borekambi auf eine zweistellige Punkteausbeute.
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 114:63-Erfolg im Hinspiel

Borekambi (13,7 Punkte / 6,9 Rebounds) und Aaron Cook (8,9 Punkte / 4,8 Assists) waren im Hinspiel die beiden auffälligsten Cuxhavener Akteure. Es ist schon eine Weile her: Die Norddeutschen waren zum Saisonauftakt Ende September in der s.Oliver Arena zu Gast. Die s.Oliver Baskets eroberten damals durch einen 114:63-Erfolg gleich Rang eins in der Tabelle und gaben den Spitzenplatz seitdem nicht mehr ab.

BasCats mit viel Selbstvertrauen

Im Rückspiel ausgerechnet am Freitag den 13. erwartet die Schützlinge von Doug Spradley sicher ein völlig anderer Gegner als am 1. Spieltag: Nach sechs Erfolgen aus den letzten sieben Partien, darunter ein 81:80-Heimsieg gegen die Gotha Rockets, dürften die BasCats viel Selbstvertrauen geschöpft und sich vorgenommen haben, den s.Oliver Baskets um jeden Preis Paroli zu bieten.

Sonntags-Heimspiel gegen die Bayer Giants Leverkusen

Rund 43 Stunden nach der Schlusssirene in Cuxhaven und einer langen Rückfahrt bis in die frühen Morgenstunden am Samstag wartet dann am Sonntagnachmittag der nächste Gegner aus dem Tabellenkeller: Der deutsche Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen ist vor allem durch eine schwache Phase im Dezember und Januar auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Nach dem schweren Wochenende mit einem Heimspiel gegen die Hamburg Towers und dem Gastspiel beim Tabellenführer könnten die Rheinländer im Falle von zwei Niederlagen bereits als Absteiger feststehen.

Schweres Restprogramm gegen vier Playoff-Teams

Hoffnung im Abstiegskampf schöpften die Riesen vom Rhein zuletzt durch einen 85:78-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten aus Chemnitz. Das schwere Restprogramm gegen vier Playoff-Teams macht die Aufgabe für Trainer Achim Kuczmann beim Tabellenvorletzten auch nicht leichter. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Giants sind die beiden Aufbauspieler aus Übersee, die im Hinspiel beim knappen 80:75-Erfolg der s.Oliver Baskets nicht dabei waren: Der kanadische Top-Scorer Willy Manigat (16,1 Punkte) fehlte verletzt, der Amerikaner Richard Barada Carter Jr. (12,1 Punkte / 3,3 Assists) stieß erst später zum Team.

Team mit den wenigsten Ballverlusten der Liga

Auch Center Jacob Koch (11,3 Punkte / 6,3 Rebounds) und Shooting Guard Marc Sonnen (11,1 Punkte) stammen aus dem Erfinderland des Basketballs und treffen in der Regel zweistellig. Gefährlichster deutscher Angreifer im Leverkusener Kader ist Power Forward Götz Twiehoff mit 11,7 Punkten und 6,1 Rebounds pro Partie. Bester Punktesammler im Hinspiel war Matthias Goddek mit 16 Zählern. Die Rheinländer sind das Team mit den wenigsten Ballverlusten der Liga, gleichzeitig tun sie sich häufig im Abschluss schwer: Sie sind die einzige Mannschaft der ProA mit einer Trefferquote von unter 40 Prozent aus dem Feld.

Tickets

Das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde wird präsentiert vom CINEWORLD im Mainfrankenpark. Der Livestream aus der s.Oliver Arena geht wie immer eine Viertelstunde vor dem Sprungball auf sportdeutschland.tv auf Sendung. Tickets für die letzten beiden Heimspiele gegen Leverkusen und rent4office Nürnberg (Samstag, 21. März, 19 Uhr, s.Oliver Arena) gibt es im Vorverkauf wie immer als „print@home“ im Online-Ticketshop und bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße.

Der Ticket-Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele der s.Oliver Baskets im Playoff-Viertelfinale (4. und 10. April 2015, der Gegner steht noch nicht fest) startet übrigens am kommenden Montag, den 16. März um 10 Uhr.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der s.Oliver Baskets. 

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