Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Unternehmen brauchen eine eigene Homepage

Online Präsenz zeigen

Menschen shoppen gerne online und dementsprechend ändert sich auch ihr Kaufverhalten. Um Informationen zu bekommen, ist der Griff nach Smartphone oder Tablet schon längst Standard. Daher ist es für Würzburger Unternehmen sinnvoll, auf diese Veränderungen zu reagieren und online Präsenz zu zeigen.

Deutschland ist nicht ganz vorne mit dabei

Noch immer ist es in Deutschland nicht selbstverständlich, eine eigene Homepage zu haben, wie eine Erhebung des Branchenverbands Bitkom zeigt. Demnach liegt Deutschland, verglichen mit anderen Ländern Europas, auf Platz fünf: 82 Prozent aller Unternehmen hier verfügen über eine eigene Homepage. Deutschland liegt hinter den Niederlanden und den skandinavischen Ländern außer Norwegen, die allesamt die vorderen Plätze einnehmen. In Finnland gibt es am meisten Unternehmen, die online präsent sind – nämlich 91 Prozent. Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf sieht für kleine Unternehmen erhebliche Chancen: „Gerade kleine Unternehmen können mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten online auf sich aufmerksam machen.“

Läden können auf diese Weise auch ihren Kundenkreis online erweitern, indem sie einen Online-Shop auf ihrer Seite integrieren. Dabei kann man den Aufwand gering halten, denn Internetanbieter wie 1&1 bieten sogenannte Homepage-Baukästen an. Auf der Basis von Vorlagen lassen sich so schnell eigene Webseiten erstellen und nach eigenen Ansprüchen umgestalten.

Erfolgreich off- sowie online

Mit gutem Beispiel voran gehen einige stationäre Läden Würzburgs, die den Sprung in die digitale Welt erfolgreich gemeistert haben. So findet man auf der Seite des Designkaufhauses Freudenhaus diverse Retro-Möbel, Deko-Ideen und Lampen. Die Produkte sind übersichtlich angeordnet und mit einer ausführlichen Beschreibung versehen. Wenn man sich die Möbel lieber persönlich anschauen möchte, so ist dies mit einem Besuch in der Nürnberger Straße 14 möglich. Das Freudenhaus ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen Offline- und Online-Shop.

Der Theaterladen ist ebenfalls im Internet und in der realen Welt aufgestellt. Dabei steht auf der Startseite des Shops Folgendes: „Theaterladen.de versteht sich nicht nur als Online-Shop, sondern auch als Produktkatalog unseres Sortiments. Gleichzeitig fungiert diese Internetseite als Infothek für das Ladengeschäft und den Kostümverleih in Würzburg-Lengfeld.“

Anhand der beiden Beispiele sieht man, wie es einem stationären Geschäft gelingen kann, auch online erfolgreich zu sein. Und selbst wenn das eigentlich Geschäft im Laden gemacht wird, so ist der Online-Shop eine geeignete Plattform, um ausgiebig über die Produkte zu informieren.

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