Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Hund biss bereits in der Vergangenheit

Bereits in der Vergangenheit auffällig

GERBRUNN. Nachdem eine 44-Jährige am Freitag durch einen Hund schwer verletzt wurde, konnte diese das Krankenhaus laut einem Bericht der Mainpost nach vier Tagen wieder verlassen.

Der American Bulldog biss der Frau in Arm und Bein, als diese auf dem Heimweg von Ihrer Arbeitsstelle war. Aus noch ungeklärter Ursache, konnte der Hund seiner Besitzerin durch eine offene Tür entwischen und ging unvermittelt auf die Geschädigte los.

„Trennungshund“

Laut Mainpost hat der Hund, in der Vergangenheit bereits Menschen gebissen und ist durch Aggressivität aufgefallen. Dies aber wohl unter verschiedenen Haltern, da das Tier ein Trennungshund ist.

Wie es mit dem Hund und der 50-Jährigen Halterin weitergeht, werden jetzt die Hundeführer der Polizei, sowie das Ordnungsamt der Stadt Würzburg entscheiden, teilte Polizeipressesprecher Michael Zimmer der Zeitung mit.

Halterin hatte Auflagen

Der American Bulldog gehört zu den Hunderassen, die in Bayern in der Kategorie 2 (§1 Abs. 2 Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit) geführt werden.

Hier wird im Unterschied zur Kategorie 1 dem Halter ist die Möglichkeit eröffnet, der Gemeinde mittels eines Gutachtens von einem Sachverständigen glaubhaft zu machen, dass sein Hund die unterstellten Eigenschaften nicht besitzt. Er/Sie erhält dann ein sogenanntes Negativzeugnis, welches von der Erlaubnispflicht zum Halten und vom Zuchtverbot befreit.

Das Negativzeugnis kann allerdings mit Auflagen wie z.B. mit Leinen- oder Maulkorbzwang verbunden werden. Christian Weiß, Pressesprecher der Stadt Würzburg, bestätigte der Mainpost, dass die Halterin für die amerikanische Bulldogge Auflagen hatte, die zunehmend verschärft wurden.

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