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Sattelzug kracht auf Pannenfahrzeug: Autofahrer tödlich verletzt

Pkw-Fahrer eingeklemmt und tödlich verletzt

POPPENHAUSEN, LKR. SCHWEINFURT. Montagnacht ereignete sich auf der A 71 ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Pkw, der auf dem Seitenstreifen mit Panne liegengeblieben war, tödliche Verletzungen erlitt, nachdem ein Sattelzug gegen die Fahrerseite des Pkw gestoßen war. Die A 71 ist für mehrere Stunden in Richtung Erfurt komplett gesperrt.

Gegen 22:30 Uhr rief ein Verkehrsteilnehmer über Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken an und teilte mit, dass sich auf der A 71 zwischen den Anschlussstellen Poppenhausen und Bad Kissingen/Oerlenbach in Fahrtrichtung Erfurt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet habe, bei dem ein Lkw gegen einen Pkw gefahren sei. Eine Person soll eingeklemmt sein.

Gegen Fahrerseite gekracht

Vor Ort stellten die Unfallsachbearbeiter der VPI Schweinfurt-Werneck fest, dass ein Pkw Opel Astra mit Panne auf dem Seitenstreifen liegengeblieben war. Aus bislang noch ungeklärten Gründen stieß der 26-jährige Fahrer eines Sattelzugs mit Auflieger gegen die Fahrerseite des Pkw. Durch den Aufprall wurde der 57-jährige Fahrer des Astra eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Der Sattelzugfahrer aus Thüringen erlitt einen Schock und wurde ebenso wie die drei Mitinsassen des Pkw im Alter von 29, 30 und 51 Jahren – die leicht verletzt wurden – nach erster ambulanter Behandlung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst in Krankenhäuser in der Nähe gebracht.

Die vier Insassen des Pannen-Pkw stammen alle aus dem Landkreis Bad Kissingen. Sie kamen von Ihrer Arbeitsstelle und befanden sich auf der Heimfahrt, als ihr Fahrzeug auf der A 71 liegen blieb.

Sachverständige vor Ort

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde eine Sachverständige in die Unfallermittlungen mit eingebunden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Der Pannen-Pkw und der Sattelzug wurden sichergestellt. An der Unfallstelle waren neben Notarzt und Rettungsdienst rund 30 Feuerwehrleute der Feuerwehren Poppenhausen und Hambach eingesetzt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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