Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Uni Sanderring: Verrosteter Kopf von Stabbrandbombe entdeckt

Kopf von Stabbrandbombe bei Bauarbeiten entdeckt

WÜRZBURG/SANDERAU. Bauarbeiter haben am Montagfrüh bei Gerüstbauarbeiten den verrosteten Kopf einer Stabbrandbombe entdeckt und die Polizei verständigt. Die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sperrten daraufhin vorsorglich den Bereich um den Fundort in der Nähe des Geschwister-Scholl-Platzes weiträumig ab. Das verrostete Metallteil lag zu diesem Zeitpunkt auf einer Mauer zwischen dem Universitätsgebäude am Sanderring und einer Tiefgaragenzufahrt, die am Fußweg zum Peterplatz liegt. Nachdem das Sprengkommando aus Feucht nach der Begutachtung von Fotos eine erste Entwarnung gegeben hatte, wurde die Absperrung verkleinert.

Keine Gefahr von Metallteil

Die Experten kamen gegen 11:45 Uhr und transportierten den ca. 10 Zentimeter langen Kopf des verrosteten Leitwerks ab. Von diesem Metallteil ging allerdings keine Gefahr mehr aus, da weder Zünder noch sprengfähiges Material vorhanden waren. Evakuierungsmaßnahmen waren somit nicht erforderlich. Auch der Verkehr rund um die Universität am Sanderring war nur gering beeinträchtigt worden.

Informationschaos an der Universität

Heute Vormittag gab es an der Sanderuni große Aufregung wegen eines angeblich „verdächtigen Gegenstandes“. Nachdem Augenzeugen von einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg sprachen, bestätigte die Pressestelle der Uni gegen 10.30 Uhr einen Munitionsfund. Kurze Zeit später ruderte sie auf ihrer eigenen Facebookseite aber wieder zurück und veröffentlichte folgende Aussage: „Keine Bombe und auch keine bewaffneten Polizisten mehr. Es hat sich um einen Fehlalarm gehandelt. Und der Unibetrieb war nie eingestellt.“

Dieser Bericht beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg Stadt. 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT