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Wölfe lösen Pflichtaufgabe gegen Hildesheim

DJK Rimpar Wölfe – Eintracht Hildesheim 26:22 (15:13)

Das Wichtigste war für die Grün-Weißen am Ende das Ergebnis, nachdem man sich sechzig Minuten gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Eintracht schwerer tat als so mancher erwartet hatte. „Es waren heute nicht alle mit dem allerletztem Willen unterwegs. Daran müssen wir arbeiten, es muss jedem bei uns klar sein, dass so etwas in dieser starken Liga irgendwann bestraft wird.“, so ein gleichzeitig erleichterter aber auch etwas angefressen wirkender Jens Bürkle bei der Pressekonferenz.

Schwere Anfangsphase

Damit meinte er wohl auch die Anfangsphase, als die Wölfe Abwehr sich schwer tat Zugriff auf die Eintracht Angreifer zu bekommen und Gäste Spielmacher Andreas Simon, sowie Matthias Struck ohne Kontakt zu bekommen, zu einfachen Würfen kamen. Dabei wurde offensichtlich, dass Hildesheim deutlich mehr Qualität im Kader stehen hat, als dass es die Platzierung in der Tabelle vermuten lässt. Beim 10:12 in der 24. Minute hatte Bürkle erst einmal genug, zog die grüne Karte und schien die richtigen Worte gefunden zu haben.

Jetzt nutzten seine Schützlinge die Vorlagen, die Max Brustmann durch seine Paraden vorbereitete und durch Treffer von zweimal Benedikt Brielmeier, Steffen Kaufmann, sowie Tom Spieß drehte die DJK den Spielstand zum 14:12 noch vor dem Seitenwechsel und über 900 Zuschauer in der Rimparer Handballhölle konnten etwas beruhigter dem zweiten Spielabschnitt entgegensehen.

Unnötige Ballverluste durch ungenaues Passspiel

Dieser begann mit eine „Brustmann-Show“, der hinter einer mittlerweile gut gestaffelten Abwehrreihe sechs der ersten acht Gästewürfe entschärfen konnte, doch seine Vorderleute taten sich weiterhin schwer sich abzusetzen. Dies lag zum Einen am ebenfalls bestens aufgelegten Robert Wetzel im Gästetor, der vor allem bei Würfen aus der Nahdistanz glänzte, aber auch am ungenauen Passspiel der Wölfe im Spielaufbau, was immer wieder zu unnötigen Ballverlusten führte.

Glücklicherweise hatten die DJK Kanoniere Brielmeier und Kaufmann an diesem Abend ihre Visiere präzise eingestellt, so dass hauptsächlich sie dafür sorgten dass die Führung der Heimsieben bis auf 23:17 in der 52ten Minute anwuchs.

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Wölfe sichern sich den Sieg

Gästetrainer Gerald Oberbeck versuchte durch die Umstellung auf eine offene Abwehrvariante noch einmal eine Wende zu erreichen, aber spätestens nach dem 25:20 durch Stefan Schmitt, war bei drei verbleibenden Minuten Spielzeit, die Partie für die Gastgeber in sicherem Hafen.

Egal wie weit das mit Spannung erwartete Unterfrankenderby in der zweiten Handball Bundesliga, gegen den TV Großwallstadt bereits im Vorfeld in den Köpfen der Wölfe für Ablenkung gesorgt hatte, kann man auf Rimparer Seite sich nun vollends darauf fokussieren, um die hervorragende Platzierung weiter zu verteidigen.

Statistik:

DJK: Brustmann, Madert – Kraus 3/2, Schmitt 2, Schömig 1/1, Bötsch, Schäffer 2, Kaufmann 10, Drude, Büttner, T. Spieß 1, Winkler, Brielmeier 7, Sauer.

Eintracht: Wetzel, Kinzel – Struck 4, Nikolov, Stüber, Simon 6/1, Zechel, Lungela 2, Zufelde, Tzoufras 2, Herbold 6, von Hermanni 1, Przybylski, Savvas 1.

Zeitstrafen: DJK 2 x 2min – Eintracht 5 x 2min
Siebenmeter: DJK 6/3. – Eintracht 3/1
Zuschauer: 936
Schiedsrichter: Hans-Peter Brodbeck, Simon Reich

Spielfilm: 0:2, 2:2, 3:4, 4:6, 6:7, 8:8, 8:10, 10:12, 14:12, 15:13 (Halbzeit); 15:14, 17:14, 18:15, 19:17, 23:17, 24:18, 24:20, 25:21, 26:22 (Endstand).

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des DJK Rimparer Wölfe. 

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