Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Geländewagenfahrer auf A81 tödlich verunglückt – Beifahrerin schwer verletzt

Fahrzeug überschlägt sich auf A81

KIST, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstagnachmittag auf der BAB A 81 der 48-jährige Fahrer eines Land Rover gestorben, seine gleichaltrige Beifahrerin musste mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Geländewagen war bei dem Unfall alleine beteiligt und hatte sich überschlagen. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Die Autobahn musste vorübergehend gesperrt werden.

Unfallzeugen haben gegen 15:00 Uhr mitgeteilt, dass ein Land Rover Geländewagen auf der A 81 aus Richtung Heilbronn kommend zwischen der Anschlussstelle Gerchsheim und dem Autobahndreieck Würzburg West aus unbekannten Gründen plötzlich nach links auf den Grünstreifen gefahren ist. Dort ist das schwere Fahrzeug dann in die Mittelleitplanke gefahren und auf sie aufgestiegen.

Foto: Pascal Höfig

Noch im Fahrzeug verstorben

 

Danach hat sich das Auto überschlagen und ist auf dem Dach auf der Richtungsfahrbahn nach Würzburg/Frankfurt liegen geblieben. Wie sich beim Eintreffen der Rettungskräfte schnell herausstellte, wurde der Fahrer des Land Rover aus dem Bereich Offenbach bei dem Unfall eingeklemmt und erlag noch im Fahrzeug seinen schweren Verletzungen.

Seine Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und nach ihrer Befreiung aus dem Unfallwagen und notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Würzburg gebracht.

Die A 81 musste durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zeitweise vollständig gesperrt werden, unterstützt von der Autobahnmeisterei. Dabei entstanden bis zu zwei Kilometer lange Rückstaus. Im weiteren Verlauf konnte der Verkehr aber über den Mehrzweckstreifen vorbeigeleitet werden.

Bei den Arbeiten an der Unfallstelle war die Feuerwehr aus Kist mit eingesetzt, ebenso kümmerte sich ein Notfallseelsorger um die Unfallzeugen und die Einsatzkräfte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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