Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Geheimnisse: Revolution im Rathaus

Würzburg in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg

Juni 1920 in Würzburg. Der 1. Weltkrieg war zu Ende und Würzburg hatte mit 4.238 gefallenen Soldaten, etwa 1.000 Vermissten und unzähligen Verletzen einen hohen Blutzoll gezahlt. Den Überlebenden ging es in den Nachkriegsjahren nicht gut, Essen war knapp und das Geld verlor seinen Wert. Die Inflation trieb die Preise in schwindelnde Höhen.

Der Marmeladen-Aufstand

In dieser Zeit war auch der Zuckervorrat sehr begrenzt. Dieser wurde unter anderem aber für die Herstellung von Marmelade benötigt. Ein Gerücht kam auf, dass städtische Beamte den Zucker nicht an die Bevölkerung ausgegeben hätten, sondern gewinnbringend verkauft. Die empörten Hausfrauen zog es nach Grombühl, da sie dort den Zuckervorrat vermuteten. Nachdem sie aber nichts finden konnten, stellten sie sich vor dem Rathaus auf und verlangten nach mehr Zucker und niedrigeren Lebensmittelpreisen. Der Oberbürgermeister und der 2. Bürgermeister Würzburgs versuchten zu schlichten, doch in dem Gemenge wurden zwei Menschen getötet.

Die Antwort auf das Geheimnis

Wie die zwei Toten umkamen und ob die Revolution beendet werden konnte, könnt ihr in dem Buch  “Würzburger Geheimnisse”von Eva-Maria Bast und Heike Thissen nachlesen. Die Autorinnen erzählen 50 lesenswerte Geschichten aus der Main-Metropole, die Ihr sicher noch nicht alle kanntet.

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