Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Dichtes Jahresprogramm zur Stadt der Zukunft

Kostenloses Aktions- und Vortragsprogramm

Das Wissenschaftsjahr 2015 des Bundesforschungsministeriums steht unter dem Motto „Zukunftsstadt“. Die Stadt Würzburg greift das Thema auf und bieten zusammen mit vielen Partnern zwischen März und November der breiten Öffentlichkeit ein umfangreiches und kostenloses Aktions- und Vortragsprogramm an. Ein jetzt erschienenes Faltblatt beschreibt alle Termine.

Städte nachhaltig lebenswert gestalten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das laufende Jahr unter das Motto „Zukunftsstadt“ gestellt. Im Wissenschaftsjahr soll laienverständlich gezeigt werden, wie Forschung dazu beiträgt, Städte nachhaltig lebenswert zu gestalten. Schließlich tragen nach Einschätzung des Ministeriums Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu bei, bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern, die sich in den Städten besonders verdichten: Es geht um sichere Energieversorgung, klimaangepasstes Bauen und Verhalten, Weiterentwicklungen im Gesundheitswesen, Ressourcenschonung, menschen- und umweltgerechte Mobilität und vieles mehr. „Themen, die eine breite öffentliche Information und Diskussion wert sind“, betont der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt.

Partner und Akteure

Deshalb koordiniert der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing (FB WWS) der Stadt Würzburg zwischen März und November dieses Jahres ein dichtes Programm aus Vorträgen und Aktionen. Partner und Akteure hierbei sind die Universität, das Universitätsklinikum, die Hochschule für angewandte Wissenschaften, die Hochschule für Musik, das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung, das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung sowie die Umweltstation der Stadt Würzburg.

Universitätsmedizin mit vierteiliger Vortragsreihe

Los geht es am 24. März mit zwei Vorträgen der Würzburger Universitätsmedizin. Im Ratssaal des Würzburger Rathauses sprechen ab 18:30 Uhr Prof. Peter Heuschmann, Lehrstuhl für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Uni Würzburg und Zentrale für Klinische Studien des Uniklinikums, sowie Prof. Stefanie Hahner vom Schwerpunkt Endokrinologie der Medizinischen Klinik I am Universitätsklinikum, über den Nutzen klinischer Studien für unsere Gesellschaft und den Weg von einer Wirkstoffidee bis zur Medikamentenanwendung beim Patienten. Der Vortrag ist der Auftakt einer kleinen Serie: Bis Juli dieses Jahres wird es unter dem Dach des Wissenschaftsjahres noch drei weitere Vortragstermine im Ratssaal geben, bei denen Vertreter der Universitätsmedizin Aspekte aus dem weiten Feld der klinischen Forschung beleuchten.

Vom Klimawandel bis zur Musik im Alter

Hier beispielhaft einige weitere Themen und Fragen, die im Lauf des Aktionsjahres aufgriffen werden:

  • Viele Autohersteller arbeiten an Systemen zu autonomem Fahren. Doch welche rechtlichen Probleme ergeben sich aus selbstfahrenden Autos?
  • Der eingetretene Klimawandel fordert die Städte der Zukunft heraus. Auf welche klimatischen Veränderungen müssen wir uns in Würzburg einstellen und wie kann man die Folgen abmildern?
  • Der Klimawandel hat im Speziellen auch Auswirkungen auf Baudenkmäler und Museumsobjekte. Welche Vorkehrungen müssen getroffen werden, um langfristig unsere Kulturgüter zu erhalten?
  • Die Menschheit muss im 21. Jahrhundert zu einem verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang mit Energie und Rohstoffen finden. Welche aktuellen technischen Ansätze gibt es, Wertstoffkreisläufe zu schließen sowie Ressourcen zu gebrauchen statt zu verbrauchen?
  • Vernetzung ist einer der zentralen Begriffe unserer Zeit. Stichworte sind hier Mobilität, Telematik und das „Internet der Dinge“. Wie sehen Zukunftsszenarien aus, die auf eine digitale Weiterentwicklung unserer Städte abzielen?
  • Unsere Gesellschaft wird immer älter. Welche Vorteile bringen das aktive Musizieren und das Hören von Musik im höheren Lebensalter körperlich, geistig und sozial?

MS Wissenschaft legt in Würzburg an

Ein Input von außerhalb der Würzburger Stadtgrenzen zum Wissenschaftsjahr 2015 ist wie schon in den vergangenen Jahren das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft. Das umgebaute Frachtschiff geht Anfang September für drei Tage in Würzburg vor Anker und zeigt in seinem Inneren die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung organisierte interaktive Schau „Zukunftsstadt“.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT